Fotoausstellung „Carl Bulla und Söhne“

View Calendar

Die Präsidentenbibliothek aus St.Petersburg präsentiert in Deutschland die Fotoausstellung „Carl Bulla und Söhne“

Am 12. Oktober 2018 um 15.00 Uhr wird die Ausstellung im Deutsch-Russischen Kulturinstitut in Dresden eröffnet und am 13. Oktober wird der fotographische Nachlass der Dynastie Bulla auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.
Carl Bulla gilt als der Begründer der russischen Fotoreportage. Geboren in Preußen, hat er ausschließlich in St. Petersburg gearbeitet. 1875 eröffnete er seine erste Fotoagentur auf dem Nevskij Prospekt in St.Petersburg.

Carl Bulla fotografierte:

  • die Festlichkeiten zu dem 200-jährigen Gründungstag von St. Petersburg,
  • den 300. Jahrestag der Romanov-Dynastie,
  • begleitete als Fotoreporter den Zar Nikolai II. bei seinen Reisen durch Russland und
  • dokumentierte die offiziellen Besuche in St. Petersburg von Oberhäuptern verschiedener Staaten, darunter des deutschen Kaisers Wilhelm II.

Seine Söhne, Wiktor und Alexander folgten ihm nach, so fotografierte Wiktor nach der Oktoberrevolution die politischen Ereignisse in Russland.
In dem Fotoatelier auf dem Nevskij Prospekt befindet sich heute die „Stiftung der historischen Fotografie nach Carl Bulla“, deren private Fotosammlung den Kern der Ausstellung bildet.