Eine Brücke weit nach Osten. Wie Tschingis Aitmatow Europa und die islamische Welt verbindet

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16 January, 2019 19:00 - 21:00

Tschingis_AjtmatowAm 90. Geburtstag Tschingis Aitmatows knüpften sich im vergangenen Herbst zahlreiche Veranstaltungen, die nicht nur die internationale Bedeutung des russisch-kirgisischen Schriftstellers unterstrichen, sondern auch Entwicklungen hin zu einer multipolaren Welt vor Augen führten.

Dr. Irmtraud Gutschke hat am 3. Issyk-Kul-Forum teilgenommen, ist in der Diplomatischen Akademie Wien und im türkischen Kulturinstitut Yunus Emre sowohl in Berlin als auch in Köln aufgetreten und hat vor allem auch am Forum der „Strategischen Gruppe Russland – Islamische Welt“ in Moskau teilgenommen. Interessante Erfahrungen, über die sie sprechen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Referentin:

Irmgard_Gutschke

Irmtraud Gutschke, geboren 1950 in Chemnitz, lernte in der Internatsoberschule Wickersdorf die russische Sprache so, dass sie ihr unvergesslich ist. Prägend wurde auch die Atmosphäre von Weimar (1963 zog sie mit ihren Eltern dorthin). An der Friedrich-Schiller-Universität Jena studierte sie Slawistik und Anglistik. 1976 promovierte sie an der Humboldt-Universität Berlin zum Thema „Mensch und Natur im Schaffen Tschingis Aitmatows“.

Seit 1971 ist Irmtraud Gutschke in der Redaktion der Tageszeitung „Neues Deutschland“ angestellt und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Als Literaturredakteurin sieht sie ihr Anliegen darin, in- und ausländische Autoren möglichst vielen Lesern nahezubringen. In ihren eigenen (unzähligen) Artikeln pflegt sie einen einfühlsamen Stil. Ein tiefes Verstehen des jeweiligen literarischen Werkes hat für sie Priorität – auch im Hinblick auf Leser und ihren Umgang mit Literatur.

1986 veröffentlichte sie den Essayband „Menschheitsfragen, Märchen, Mythen. Zum Werk Aitmatows“. Er war damals Anlass vieler Veranstaltungen, die weit über den literarischen Gegenstand hinausreichten. Später  folgten drei Gesprächsbände: „Hermann Kant. Die Sache und die Sachen“ (2007), „Eva Strittmatter. Leib und Leben“ (2008) und „Gisela Steineckert. Das Leben hat was“ (2013).

 

 

 

Foto - Aitmatows : CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=772490

Foto - Gutschke: http://www.irmtraud-gutschke.de/