Ein Denkmal für den unbekannten Feigling

Wir bedanken uns ganz herzlich für die sehr interessante und lebhafte Vorstellung des neues Werkes durch Wjatscheslaw Kuprijanow. Begonnen hat die Buchvorstellung mit einer gemeinsamen Teestunde in der Küche des DRKIs. Hier berichtet der Autor (geb. 1939 in Novosibirsk) über einzelnen Stationen seines Lebens.

Nach der Teestunde ging es dann weiter in den Saal des DRKI und an die Lesung/Vorstellung des Buches “Ein Denkmal für den unbekannten Feigling”. Hier überzeugte der Autor über sein Fach und die Zuhörer sind nur so ins staunen gekommen. Der Autor stellte auch Passagen aus seinem Buch “”Muster aus Bambusmatten” vor.

Die anschließende Diskussion zwischen den Gästen und dem Autor gestaltete sich vielfältig. Ein voller Erfolg.

Was anderem über den Autor schreiben:
Helmut Golwitzer schrieb über diesen Autor: „Kuprijanow scheint mir einer der Dichter zu sein, deren Bewußtsein schon von der Geozentrik zur Kosmosweite übergegangen ist. Das gibt seinen Gedichten die große Perspektive, die Sicht des Menschenlebens von oben her. Das aber bringt die Erde nicht zum Verschwinden, unser Leben nicht zur Bedeutungslosigkeit. Als unser Himmelskörper wird die Erde nicht zu Nichts, wie nichtig klein sie auch im Vergleich zu den Dimensionen des Kosmos erscheinen mag. Sie ist „ein würdiger Platz“, der uns erlaubt, „einander nicht zu bedrängen und nicht auseinander zu fallen“ – ja gar mit einer Aufgabe für die Schulkinder auf anderen Planeten versehen.Der hoffnungsvolle Ton ist bei diesem Russen stärker als der erschrocken verzweifelte, der vielen westlichen Dichtern heute näher liegt.“

Über den Autor:
Wjatscheslaw Kuprijanow, geb. 1939 in Novosibirsk, lebt nach dem Studium der Sprachwissenschaft (seit 1967) als Lyriker und Übersetzer in Moskau. Mitglied des Russischen (1976) und des Serbischen (1999) Schriftstellerverbände, Mitglied des russischen und internationalen PEN. Er hat mehrere Autoren aus dem Deutschen übersetzt – von Hölderlin bis Nitzsche und Gunter Grass. Seine Verse sind in mehr als 50 Sprachen nachgedichtet, die letzen Bücher sind in diesem Jahr in Indien (Hindi) und Japan erschienen.

 

Mit der Transsib von Moskau zum Baikalsee

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drki_transsib_1“Alles einsteigen” hieß es am Donnerstag, den 22. November 2018. Die Reise führte auf der Transsibirischen Eisenbahn entlang von Moskau, nach Perm, Ekaterinburg, Omsk sowie Nowosibirsk nach Irkutsk. Eine spannende und sehr unterhaltsame Reise mit vielen persönlichen Anekdoten auf dieser Reise.

Wir bedanken uns ganz bei Martin Rosenbusch und dem Team vom https://utime.de. 

Anbei einige faszinierende Bilder von dieser Reise.

 

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День первый Говорят, если лежать на 42 полке плацкартного вагона и размышлять над главным вопросом жизни, вселенной и всего такого, карма чистится автоматически. . Настроение: задумчивое Уровень сытости: 10/10 Сосед/ка снизу: отсутствует . 📖Текущая книга: Стивен Кинг – Сияние #inверхнеебоковоеwetrust #6и5круговада #кудаменяпослалчиптрип #Лучшепоездом #42 #timetotravel #trip #транссиб #умчитменятранссиб #transsiberianrailway #intothewild #lookingforwilderness #wildrussians #madrussians #russiaisbig #Галич

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„Tschechow. Heiratsantrag“ in Dresden

Das Theater des Jungen Zuschauers „Nebolshoi Theater“ aus Uljanowsk war am 17. Oktober zu Gast im Deutsch-Russischen Kulturinstitut in Dresden. Die Gastspiele des Theaters wurden dank der Unterstützung des Kulturministeriums der RF ermöglicht und verliefen im Rahmen des Projektes „Harms. Kandinsky. Russische Wurzel – deutsche Spur.“ Dem Publikum in München, Berlin und Dresden wurde der Scherz … weiterlesen„Tschechow. Heiratsantrag“ in Dresden

Marina Zwetajewa Lagerfeuer

„Wellen, Marina, wir Meer! Tiefen, Marina, wir Himmel.“ (Rainer-Maria Rilke) „Wir rühren uns. Womit? Mit Flügelschlägen…“ (Marina Zwetaejwa) Traditionell im Oktober hat das Deutsch-Russische Kulturinstitut zu Ehren der großen russischen Dichterin Marina Zwetajewa das Lagerfeuer veranstaltet. Das Programm des Abends war vielfältig. In einem musikalisch-literarischen Gesprächskonzert wurde die poetische Prosa von M. Zwetaejewa „Mutter und … weiterlesenMarina Zwetajewa Lagerfeuer