Politik

vorzeitige Abstimmung bei den Wahlen des Präsidenten Russlands 2018

https://www.drki.de/wp-content/uploads/2018/03/20180304_110807.jpg

Die erste in Deutschland vorzeitige Abstimmung bei den Präsidentenwahlen der Russischen Föderation fand im Russischen Zentrum des Deutsch-Russischen Kulturinstituts in Dresden am 4. März 2018 statt. Mehr als sechshundert Russen mit Wohnsitz in der sächsischen Hauptstadt konnten ihre bürgerliche Pflicht ohne eine lange Reise nach den Konsulaten in Leipzig oder Berlin erfüllen. Dank den Mitarbeitern des Russischen Konsulats in Leipzig, die die Wahlbezirkskommissionbildeten, konnten unsere Landsleute im Laufe von 12 Stunden am Sonntag, den 4.März, ihre Stimme abgeben. Der Wahlprozess wurde von dem Generalkonsul Russlands in Leipzig, Herrn Andrey Dronov, koordiniert. Die Sicherheit dieser wichtigen Veranstaltung wurde von den offiziellen Behörden Dresdens sowie von den zahlreichen Freiwilligen unseres Institutes gewährleistet.Die Abstimmung wurde von den russischen und deutschen Korrespondenten durchgeführt. Die Aktivität der in Sachsen lebenden Russen bei den Wahlen des Präsidenten Russlands hat ein großes Interesse unserer im Ausland lebenden Landsleute an den inländischen Prozessen gezeigt.

https://www.drki.de/wp-content/uploads/2018/03/20180304_110748.jpg

Frauenbild der Oktoberrevolution

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=”4_4″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”]

Am 16. September 2017 wurde im DRKI die Fotoausstellung „Frauenbild der Oktoberrevolution“ eröffnet. Bei der Ausstellung handelt es sich um ein studentisches Projekt, welches die Studentinnen der Freien Universität Berlin Katharina Lucenkov, Marina Yakoboy, Nataliya Pushkin und Sabina Gimaeva im Rahmen der Lehrveranstaltung „Revolutionäres Osteuropa“ anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Oktoberrevolution erstellt hatten. In dem Projekt widmeten sie sich acht außergewöhnlichen Revolutionärinnen, u.a. der Politikerin, Pädagogin und Bildungsministerin Nadeschda Konstantinowna Krupskaja, der ersten weltweit weiblichen Botschafterin und aktive Teilnehmerin der Frauenbewegung Alexandra Michailowna Kollontaj und Elena Dmitriewna Stassowa, Sekretärin der Kommunistischen Partei.

Warum hatten sich die Studentinnen dieses Thema ausgesucht? Die Oktoberrevolution war ein prägendes Ereignis in der Weltgeschichte. Betrachtet man die Protagonisten der Revolution, die in die Geschichtsbücher eingingen, so waren das vornehmlich Männer. Doch auch zahlreiche Frauen prägten den Verlauf der Geschehnisse. Mit der Ausstellung sollen die Frauenfiguren, die meist in den Hintergrund gedrängt wurden, in den Fokus genommen und besonders wertgeschätzt werden. Auf den farbigen Fotos stellt die Schauspielerin Natascha Bondar jede Revolutionärin mit charakteristischen Zügen dar.

Der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike und Tilo Kießling, Vorsitzender des Stadtverbands DIE LINKE in Dresden und Kandidat für den Bundestag, eröffneten die Ausstellung. Die Kuratorinnen konnten leider aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein. Bei russischer Musik, Wein und Blinis unterhielten sich die Besucher angeregt über die Ausstellung. Ein Besucher äußerte sich wie folgt: „Mir gefällt die Ausstellung. Sie ist erstaunlich.“

[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=”Galerie” gallery_ids=”2029,2031,2039,2041,2036,2046,2044,2053,2056,2052,2042,2047″ fullwidth=”on” show_title_and_caption=”on” show_pagination=”on” background_layout=”light” auto=”off” hover_overlay_color=”rgba(255,255,255,0.9)” caption_all_caps=”off” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid” /][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Warum Syrien?

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=”4_4″][et_pb_text admin_label=”Text”]

„Wir werfen einen Blick auf die außenpolitische Situation in Syrien, es handelt sich um keine innenpolitische Stellungnahme“, stellten die Autoren Uwe Markus und Ralf Rudolph zu Beginn ihrer Buchvorstellung „Warum Syrien?“ am 1. März 2017 im DRKI klar. Beide waren zum dritten Mal im DRKI zu Gast. Im komplett gefüllten Saal skizzierten die Autoren die prägenden Ereignisse und Konflikte, die zur heutigen Lage in Syrien mitbeigetragen haben. Die zahlreichen Besucher – darunter auch syrische Flüchtlinge – erhielten einen Einblick in die Geschichte Syriens und in die Rolle Russlands in diesem Krieg, den beide Autoren als „Stellvertreterkrieg um die Regeln der zukünftigen Weltordnung“ bezeichneten. Beide hoben die Bedeutung der Rohstoffe hervor – was hat die geplante und nicht verwirklichte Katar-Türkei-Pipeline mit dem Krieg zu tun? Den Gästen wurde anhand vieler Beispiele veranschaulicht, dass hinter diesem Krieg, der unter dem Deckmantel der Humanität geführt wird, unterschiedliche Interessen verschiedener Akteure stehen. So auch bei Russland. Der Marinehafen Tartus, das Geschäft mit russischer Armeetechnik in Syrien sowie das Verhindern der Beteiligung kaukasischer Extremisten in Syrien nannten die Berliner Autoren als Gründe, weshalb Russland sich dort beteilige. Beide stellten klar, dass Russland ab dem Moment, als der Staat Syrien zu zerfallen drohte, in Syrien eingezogen war, da es kein Interesse an einem maroden Staat habe.

Im Laufe des Abends streiften die Autoren außerdem die Themen Islamischer Staat, die verwendete Waffentechnik sowie die Allianzen verschiedener Staaten und Volksgruppen und sprachen noch lange mit den Gästen über die Rollen der verschiedenen Akteure in dem Krieg in Syrien. Die Veranstaltung war der Auftakt für das 2017 im DRKI durchgeführte Projekt „Dialog der Zivilisationen“, bei dem Einheimische, Migranten und Flüchtlinge in einen Dialog treten sollen.

 

[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=”Galerie” gallery_ids=”1196,1199,1197,1200,1198″ fullwidth=”off” show_title_and_caption=”on” show_pagination=”on” background_layout=”light” auto=”off” hover_overlay_color=”rgba(255,255,255,0.9)” caption_all_caps=”off” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid” /][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]