Musik

musikalische Kinderstube des Deutsch-Russischen Kulturinstitutes

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Am 17.04.18 fand im Deutsch-Russischen Kulturinstitut ein Konzert statt. Zwar wurde es Kindermatenee genannt, traten neben Nachwuchsmusiker aus dem Heinrich-Schuetz- Konservatorium und dem Landesgymnasium Carl Maria von Weber Dresden professionelle Kuenstler auf. Die jungsten Teilnehmer waren Lisa (6 Jahre alt) und Vera (8 Jahre alt) Nikulin. Sie haben Musikstuecke fuer vier Haende von W.A. Mozart, D. Friesenban und G. Halbut gespielt. Viel Freude haben dem Publikum die Schueler des Landesgymnasium fuer Musik bereitet. M.Prokopiev (Geige), A. Bruchholz (Fagott), M.Ryndyk (Klavier), M. Semenov (Fagott) spielten Musikstuecke der deutschen, franzosischen und englischen Komponisten. Im zweiten Teil des Konzertes traten unsere Gaeste auf. Vasilij Archipov (Staatsoperette Dresden) hat uns in die Welt des russischen Maerchens gefuehrt, er sang die Arie von Berendei aus “Snegurotschka” von N. Rimsky-Korsakov und Vokalis von S. Rachmaninov. Martin Schubart (Semper Oper) hat excellent Lieder von F.Schubert und R. Strauss gesungen. Anschliessend klangen wunderschoene Arien von R. Stolz und D. Rossini gesungen von Anna Ryndyk (Staatsoperette Dresden). Ohne Uebertreibung war Elena Rubinova die Seele des Abends, sie spielte Klavier fuer vier Haende mit Inna Vrazlavskaja, war Konzertmeisterin fuer juenge Musiker und unsere Gaeste aus den Oper- und Operettenhaeusern Dresdens. Es herrschte eine wunderschoene Stimmung und jeder, der an diesem Tag im Deutsch-Russischen Kulturinstitut war, hat sich bestimmt auf weitere Konzerte gefreut. Herzlich bedanken wir uns bei allen Teilnehmern an unserem Konzert und wuenschen allen viel Erfolg!

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Syrisch-russische Klänge

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Im Rahmen des Projektes „Dialog der Zivilisationen“ lud das DRKI am 15. November 2017 zu einem syrisch-russischen Konzertabend mit der russischen Pianistin Elena Rubinova und dem syrischen Musikwissenschaftler Obeid Alyousef ein. Beide hatten für den Abend extra ein Programm einstudiert. Obeid Alyousef erläuterte dem Publikum anfangs den Aufbau der Oud, der arabischen Laute, bevor er einige Minuten darauf improvisierte. Elena Rubinova spielte auf dem Flügel u.a. Stücke der russischen Komponisten Alexander Goedicke und Viktor Kuprevitsch.
Beide Musiker spielten in der zweiten Hälfte des Konzerts gemeinsam Stücke von syrischen, aserbaidschanischen, ägyptischen und irakischen Komponisten sowie ein türkisches Lied. Einige der Stücke hatte Obeid Alyousef extra für Oud und Piano arrangiert. Das Publikum war von der ungewöhnlichen Klangkombination Klavier und Oud begeistert.

Nach dem Konzert unterhielten sich die Musiker noch lange mit den Gästen bei russischen und arabischen Süßigkeiten. Es war ein gelungener interkultureller Konzertabend, den das DRKI gerne noch einmal wiederholen möchte, vielleicht sogar auch auf größerer Bühne.

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Dresdens Musikgeschichte und -gegenwart: Sachsen, Russland, Tschechien

Vom 14-20. Mai 2017 fand in Dresden das Projekt „Dresdens Musikgeschichte und –gegenwart: Sachsen, Russland, Tschechien“ mit Schülern des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik, dem College des Rimskij-Korsakow-Konservatoriums und des Musikgymnasiums Prag statt. Nach dem erfolgreichen Projekt „Musik verbindet“ im Mai 2016 zwischen St. Petersburg und Dresden lernten diesmal junge Musiktalente aus Dresden, Russland und Tschechien einander kennen und erarbeiteten gemeinsam ein Konzert. Neben gemeinsamen Proben lernten sie aber auch einiges über die zahlreichen musikalischen Verbindungen zwischen den drei Regionen in Dresden. Schwerpunktthema war der Barock. Wie im letzten Jahr konnten als Partner das College des Rimskij-Korsakow-Konservatoriums St. Petersburg (Kontakt: Prof. Regina Glazunova, Leiterin der Abteilung für Internationale Beziehungen am Konservatorium) und das Sächsische Landesgymnasium für Musik (Kontakt: Künstlerische Leiterin Ekaterina Sapega-Klein) gewonnen werden. Musikdozentin Hana Vlasakova stellte den Kontakt zum Musikgymnasium in Prag her. Von Februar bis April stimmten die Verantwortlichen das zu erarbeitende Konzertprogramm ab und suchten jeweils 4 Teilnehmer aus, die das Programm zunächst unabhängig voneinander in ihren Heimatstädten vorbereiteten. Von tschechischer Seite fuhr als Betreuerin die Deutschlehrerin Monika Nedbalova mit und übersetzte.

Am ersten Tag der Begegnungswoche hatten die Musiker Hana Vlasakova (Cembalo) und Jiří Berger (Flöte)  für die Teilnehmer ein dreistündiges Barocktanzseminar vorbereitet. Die Schüler lernten den Grundschritt und tanzten gemeinsam Tänze wie Sarabande, Menuett oder Bourrée. Im DRKI nahmen die tschechischen und russischen Teilnehmer an einem musikgeschichtlichen Seminar teil und erfuhren von den Bezügen verschiedener russischer, böhmischer und deutscher Komponisten zu Dresden und Sachsen. Bei einer Stadtführung mit Reiseleiterin Galina Büchner lernten die Schüler eine Wirkstätte von Sergej Rachmaninow kennen – die russisch-orthodoxe Kirche. Sie erfuhren von der Geschichte und der multifunktionalen Nutzung des neu eröffneten Kulturpalasts sowie dem Aufbau des Konzertsaals. Nach einem Abstecher in die Frauenkirche ging es in die Hofkirche, bei der die Domführerin Marianne Seewald durch das Hauptschiff und die Gruft führte und einen Bezug zu Russland erzählte: Der Bauleiter Gaetano Chiaveri hatte vor seinem Dresden-Aufenthalt zuvor in St. Petersburg die Kunstkammer und die Russische Akademie der Wissenschaften gebaut. Er baute in Dresden auf dem damals leeren Theaterplatz die Hofkirche als eine Art Schiff, was ins Wasser fährt, in Erinnerung an St. Petersburg.

An einem Tag fuhren die russischen Teilnehmer nach Prag, um das Musikgymnasium und die Stadt kennenzulernen. Die tschechischen Teilnehmer fuhren zur Bastei und wandelten auf den Spuren des Komponisten Alexander Skrjabins, der auf der Bastei zu seiner Bastei-Prelude inspiriert worden war…

Am 19. Mai fand abends in der Hauskapelle im Taschenbergpalais das Abschlusskonzert „Musik verbindet Dresden – St. Petersburg – Prag“ statt. Zu Beginn gab es die Stücke “Loure”, “Rondeau” und “Tambourin” des Barockkomponisten Jean-Féry Rebel zu hören, welche die Schüler erst 2 Tage zuvor komplett neu einstudiert hatten. Im Laufe des Konzerts spielten die deutschen, russischen und tschechischen Teilnehmer verschiedene Stücke bedeutender Komponisten in kleinen Ensembles, u.a. Carl Reineckes Trio 1. Teil und das Finale des Klavierquartetts von Carl Maria von Weber. Es spielten Charlotte Herold (Violine), Friedericke Herold (Violoncello), Anna Quitzke (Violine), Friedrich Grattenthaler (Violine), Elizaveta Glazunova (Violine), Mikhail Granov (Violoncello), Stepan Repnikov (Waldhorn), Adam Riethof (Klarinette), Karolína Nečesaná (Oboe). Alma Milbradt (Viola), Kateřina Vogelová (Gesang), Elizaveta Marchenko (Klavier) und Filip Martinka (Klavier).

Es gab tosenden Applaus in der gut besuchten Hauskapelle im Taschenbergpalais. Alle Schüler sowie die pädagogischen Leiterinnen Prof. Regina Glazunova, Ekaterina Sapega-Klein, Monika Nedbalova und Hana Vlasakova erhielten Zertifikate und kleine Geschenke. Im Anschluss ließen alle Projektteilnehmer und Helfer den Abend bei einem leckeren Abendessen im Kempinski-Hotel ausklingen.

Das Projekt fand mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, der Stiftung West-Östliche Begegnungen und des Europa-Referats der Stadt Dresden statt.

Hauskonzert “Groß und Klein musizieren

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Am 2. April 2017 zeigten Musikschüler und Laienmusiker unterschiedlichen Alters im Rahmen des Konzerts „Groß und Klein musizieren“ ihr Können. Initiatorin des Konzerts war Pianistin und Freundin des Hauses Elena Rubinova, die verschiedene Musikschüler u.a. aus dem Heinrich-Schütz-Konservatorium und talentierte Hobbymusiker für das Konzert gewinnen konnte.

DRKI-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schälike begrüßte die Gäste. Alle gedachten kurz an den einen Tag zuvor verstorbenen weltbekannten Dichter und langjährigen Freund des Hauses Jewgenij Jewtuschenko.

Es spielten die Töchter von Frau Rubinova Liza (5) und Vera Nikulina (7), die aus Perm stammende Informatikstudentin Anna Tuginova (Saxophon), DRKI-Kulturmanagerin Freyja Ebner (Flügel), die 10-jährige Schülerin des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Michelle Semenow (Saxophon), Elena Rubinova (Flügel), aus Charkov stammende Arzt Roman Rakzin (Akoordeon) sowie Flavia und Elena Berner, beide Schülerinnen am Heinrich-Schütz-Konservatorium bei Tatjana Zenziper (Geige und Klavier).

Das Hauskonzert begeisterte das Publikum sehr und wir hoffen, ein solches Konzert in Zukunft wieder zu veranstalten.

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Der Frühling kommt – Festkonzert zum Frauentag

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Am 8. März 2017, dem Internationalen Frauentag, schenkten die Musikerinnen Elena Rubinova (Klavier) und Anna Ryndyk (Mezzosopran) den Gästen im DRKI ein beeindruckendes Konzert russischer Gedichtvertonungen. Unter dem Motto „Der Frühling kommt!“ boten sie ruhige und lebhafte Stücke von Rimskij-Korsakow, Tanajew, Cui, Tschaikowskij, Mussorgskij und Rachmaninow dar. Viele Stücke basierten auf Gedichten von Aleksej Tolstoi, Fjodor Tjutschew und Alexander Puschkin, die von großen Gefühlen und dem Frühling handeln. DRKI-Kulturmanagerin Freyja Ebner trug die deutschen Übersetzungen der Gedichte vor. DRKI-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schälike erinnerte an den diesjährigen 200. Geburtstag von Alexej Tolstoi, den auch das DRKI begehen will.
Nach dem Konzert kamen Künstler und Gäste beim festlichen Buffett ins Gespräch und feierten gemeinsam den Frauentag.

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