Festival

Länderabend Baschkortostan

Am 21. November 2017 besuchte eine Delegation aus der russischen Republik Baschkortostan Dresden. IM Rahmen der Baschkirischen Kulturtage anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Ufa und Halle/Saale sowie dem Verein „Freunde Baschkortostans“ stattete die Delegation auch dem DRKI in Dresden einen Besuch ab. Der stellvertretende baschkirische Premierminister Salavat Gagitov, die baschkirische Kulturministerin Amina Shafikova, der Vorsitzende des Vereins „Vereinigung der Deutschen in Baschkortostan Wiedergeburt Leonid Kasper, der Stellvertreter der Stadtverwaltungsleitung von Ufa Syntimir Bayazitov u.a. stellten im DRKI ihre Arbeit und Projekte vor. Aus Genf und Estland waren außerdem Vertreter von baschkirischen Organisationen gekommen. Nach einer informellen Runde am Samowar gab Amina Shafikova ihre pianistischen Künste am Flügel im DRKI-Saal zum besten und beeindruckte die Gäste sehr. DRKI-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schälike nahm viele besondere Geschenke der baschkirischen Gäste entgegen, darunter Filme, Bücher, Baschkirischer Honig und traditionelle Instrumente wie eine Art Maultrommel und Kurai (Flöte)

Am Abend fand in der Alten Mensa der TU Dresden der Länderabend „Baschkortostan“ statt, den die Hochschulgruppe „Drushba“ unter der Leitung von  Prof. h.c. Dr. Verena Barth gemeinsam mit dem DRKI organisiert hatte. Vor mehr als 200 Zuschauern zeigten Künstler der Baschkirischen Staatlichen Husain Akhmetov-Philharmonie und des Staatlichen Akademischen Volkstanzensembles „Fayza Gaskarov“ eine beeindruckende, farbenfrohe, lebendige Mischung von Tänzen und Gesängen. Unter den Zuschauern war auch der Vizekonsul der Russischen Föderation in Leipzig Ilya Matveev, der die Delegation begrüßte. Salavat Gagitov überreichte Dr. Schälike noch ein besonderes Geschenk, eine Jurte, die auf einem bemalten großen Teller abgebildet ist. „ Wir wurden so freundlich im Deutsch-Russischen Kulturinstitut empfangen, es soll eine Jurte haben“, so der stellvertretende Premierminister. Das Publikum bekam außerdem den Film „Etegan“, der mit ausdrucksstarken Bildern das Leben und die Traditionen des Nomadenvolks der Baschkiren zeigt, zu sehen. Verena Barth stellte im Anschluss die Republik Baschkortostan vor – seit 20 Jahren führt die TU Dresden einen einen gegenseitigen Studentenfachaustausch mit der Plechanow-Universität Ufa durch.

Der Abend war ein voller Erfolg und trug zu einem weiteren Dialog der Kulturen und Zivilisationen bei.

Vivat Rossija! – Das Russische Kulturfestival zum Dresdner Stadtfest Canaletto

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Am 21.August 2016 fand in Dresden das vom DRKI organisierte russische Kulturfestival „Vivat Rossija!“ statt. In das Stadtfest „Canaletto“ eingebettet war ein eigenständiges Programm aus Auftritten von Chören und Sängern, Tanz-, Ballett- und Artistikgruppen sowie Folklore-Ensembles russischsprachiger Vereine aus ganz Deutschland.

Begonnen hatte das Festival am Vormittag im Festsaal des Kulturrathauses in der Dresdner Neustadt mit Ansprachen des Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Schälike, des neuen Kulturattaché der Russischen Botschaft Vadim Danilin sowie des Konsuls des Russischen Generalkonsulats in Leipzig Andrej Bondarev. Auch das Grußwort von Oberbürgermeister Dirk Hilbert wurde verlesen. Im Anschluss daran ging dort der erste Teil über die Bühne: Die Kinder- und Jugendensembles von Kolibri (Dresden), der Ballett- und Bühnentanzschule „Prima“ (Leipzig), der Vektor Schule (Leipzig), der Ballettschule Klassik (Leipzig), der Musikschule Gorbatschov (Berlin), der Zirkusgruppe Harlekin (Dresden) und des Vereins zur Förderung des klassischen Balletts für Kinder „Cinderella“ (Dresden) gefielen dabei in rasch aufeinanderfolgenden Vorführungen verschiedener Genres durch Elan, Begeisterung und Lust am Agieren auf der Bühne. Und durch Witz: In einer Schlumpf-Show wurde der lustige Text der Begleitmusik in Szene gesetzt – flink und gekonnt. Kulturwissenschaftlerin Natalia Breininger moderierte durch das bunte Programm. Das Theater Expressia (Dresden) sowie die Folkloregruppe „Kalinka“ (Leipzig) brachten traditionelles russisches Flair auf die Bühne.

Auf der Hauptbühne auf dem Altmarkt fand am frühen Nachmittag schließlich das Galakonzert statt: Dort erlebten hunderte Stadtfestbesucher ein rasantes Programm aus Tanz und Gesang: Das Balance Center Dresden, das Ensemble „Magnefika“ (Dresden) sowie das Ensemble „Joker“ aus Leipzig (dreifacher Europameister im Tanzen!) erfreuten mit russischen, lateinamerikanischen sowie moderneren Tänzen das Publikum. Die 15-jährige Anastasia Heim vom Deutsch-Russischen Hilfswerk zur Heiligen Alexandra e.V. Leipzig trug solo zwei russische Lieder vor.

Nach dem Galakonzert ging es im Kulturrathaus weiter: Der Chor der jüdischen Gemeinde Erfurt „Für das Leben“, die Theatergruppe „Primus“ (Leipzig), das Ensemble MIG (Jena), der Jüdische Chor Frylax (Dresden), die Musikschule Gorbatschov (Berlin), Valeriya Shishkova (Dresden), Julia Schulgina (Dresden) sowie Stepan Eguraev, Anna Eguraeva und Juliia Rumiantseva aus Nischnij Nowgorod erfreuten mit virtuosen Tanzeinlagen und ergreifenden Gesangsdarbietungen das Publikum und ließen ein Flair von Russland in den festlich erleuchteten Saal einziehen.

Der Festival-Ausklang fand schließlich in den Räumen des Deutsch-Russischen Kulturinstitutes statt, wo die Karikaturen-Ausstellung des russischen Satiriker und Autors des legendären Magazins „Krokodil“ Grigory Kroshin eröffnet wurde. Auch der russische Kulturattaché Vadim Danilin war unter den Gästen. Anschließend berührte der Hamburger Barde Alexander Solomonov mit besinnlichen Liedern von Bulat Okudschawa die Herzen des Publikums. Zum Abschluss wurden die Gäste mit russischen Spezialitäten wie Kwas und Kaviarbrötchen bewirtet.

Das Festival „Vivat Rossija!“ fand auf Initiative des Koordinationsrats russischsprachiger Vereine in Deutschland zum 9. Mal statt und wurde von der Russischen Botschaft in Berlin unterstützt. Ein großer Dank für die Organisation gilt dem DRKI-Vorstandsmitglied und Mitglied des sächsischen Koordinationsrat russischer Vereine in Deutschland Nadeschda Dosch, der Vorsitzenden des Koordinationsrat russischer Vereine in Schleswig-Holstein Sergej Vasiliev sowie Larisa Layevskaya, Mitglied im Koordinationsrat russischer Vereine in Hamburg.

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