Vortrag – Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit russischen und ukrainischen Firmen

 

Wirtschaft trägt zur Verständigung zwischen Deutschland und Russland bei. Dr. Bodo Schulze, Mitbegründer und langjährigen Geschäftsführer der ORGANICA Feinchemie GmbH Wolfen, berichtet über seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit russischen und ukrainischen Unternehmen.

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Treffen mit Prof. Sokolov und Frau Belonogowa

Am 24.02. waren  Prof. Sokolov  und Frau Belonogowa aus dem Staatlichen Institut für Kinematographie (Moskau) im DRKI zu Gast. Sie leiteten auf Einladung  von Herrn Rolf Birn, dem Vorstandsmitglied der Trickfilmschule Fantasia Dresden e.V., den Kreativ-Workshop des 37. Anima-Treffens in Dresden und präsentierten am Sonntag den Animationsfilm „Warte auf mich..“ (Lyrik von Konstantin Simonov, 1941), den die Teilnehmer des Workshops in wenigen Tagen erstellt haben. Stanislav  Sokolov erzählte über das Projekt der historischen Animationsfilme, die die Absolventen des Institutes für Kinematographie in verschiedenen Techniken drehen.

Mit Humor in der Form eines Märchens stellt der Film „Peter Baas“ die Reise des russischen Zaren Peter der Große nach Amsterdam und seine europäische Neueinführungen dar. Der zweite Film „Das geheimnisvolle Land“ ist der russischen Zarin Katharina II.  gewidmet, wie sie sich damals noch als Prinzessin Fieke aus dem deutschen Zerbst nach St. Petersburg begab. Die Filme sind vor allem für Kinder bestimmt, sind aber bei Erwachsenen sehr gut angekommen. 10 weitere kurze Animationsfilme  wurden von Picasso Bildern inspiriert und zur Eröffnung von der Ausstellung  „Pablo Picasso und Olga Chochlova“  im Puschkin Museum für bildende Kunst in Moskau fertig erstellt.

Wie bei jedem Treffen mit Prof. Sokolov herrschte in unserem Hause eine warme Atmosphäre gefüllt mit schöpferischen Ideen und Projekte.

Deutschland und Russland – Wie weiter?

Voller Veranstaltungssaal

“Deutsch und Russland – Wie weiter?” lautete der Titel der Buchvorstellung zum gleichnamigen Buch von Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann. Das Interesse war überwältigend, der Saal war rappel voll und sogar in der Küche nahmen viele Interessenten Platz. 2 Stunden Stehen nahmen manche Besucher gern in Kauf, um zu erfahren, was eine Lösung für den weiteren Umgang in den deutsch-russischen Beziehungen sein kann. 

Gehrcke und Reymann sprachen sich dafür aus, dass die Eiszeit unter beiden Ländern beendet werden soll. In Ihrem Buch sowie in der Vorstellung stellten sie Ursachen und Hintergründe für die “Eiszeit” zwischen beiden Ländern vor. Sie beschreiben jedoch nicht nur die Ursachen sondern gaben auch Empfehlungen für ein besseres Miteinander aus.

Christiane Reymann und Wolfgang Gehrcke in Aktion

Sie hoben die besondere Aufgabe von “Kultur als Friedensinstrument” vor. Es wurde gefordert, dass Russland uns nicht zum Feind gemacht wird. Ein Weg um wieder eine Beziehung zwischen beiden Ländern aufzubauen ist es nicht jede Sanktion mit einer Gegensanktion, in einer Art Spirale, zu versteifen. Hier lege eine besondere Rolle bei Deutschland und nicht so stark bei den anderen Ländern. 

Sie äußerten den Wunsch an die aktuellen politisch Verantwortlichen eine andere und bessere Politik durchzuführen. Bei der Betrachtung der Beziehung zu Russland sollten auch mehr Demut aufgrund der Kriegsverbrechen vorhanden sein, dies sei die moralische Seite.

Um ein besseres Verständnis zwischen beiden Ländern zu erreichen ist ihrer Meinung wichtig, dass Kulturvereine sowie Städtepartnerschaften wieder stärker mit Leben gefüllt werden.

Weitere Impressionen des Abends

Zuhörer die in der Küche des DRKIs Platz gefunden haben

Fotos: Dietmar Groschischka

Teilnehmer nutzen die Diskussionsrunde rege