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  • Gedenkkonzert in Dresden für die Opfer der Tragödie in Odessa

    Gedenkkonzert in Dresden für die Opfer der Tragödie in Odessa

    13:00 -15:00
    5 May, 2019

    Eingang, Landhausstraße, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden

    Eingang, Landhausstraße, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden

    Gedenkkonzert in Dresden für die Opfer der Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa
    Am 05.Mai 2019 um 13 Uhr findet im Festsaal des Stadtmuseums Dresden ein
    Gedenkkonzert für die Opfer der Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa statt.
    Veranstaltet von Deutsch – russischem Kulturinstitut und Friedensinitiative Dresden.
    Genau vor fünf Jahren, kurz nach den Protesten auf dem Maidan in Kiew und dem
    Putsch an den damaligen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch kam es in der
    Hafenstadt Odessa zu einer der verheerendsten Pogrome in der jüngeren
    europäischen Geschichte.

    Am 2. Mai 2014 verbrannten und erstickten im Gewerkschaftshaus von Odessa
    mehrere Dutzend Menschen. Mehrere starben nach ihrem Sprung aus dem Fenster, mit
    dem sie dem Flammentod entgehen wollten. Ein ultranationalistischer Mob hatte das
    Gebäude mit Molotow-Cocktails in Brand gesteckt. Über einen Seiteneingang war der
    Mob zudem mit Knüppeln in das Gebäude gestürmt und hatte Jagd auf
    Regierungskritiker gemacht, die in Büros Schutz gesucht hatten.
    48 Menschen starben vor fünf Jahren in Odessa, 210 Menschen wurden verletzt. Aus
    den zahlreichen Videos, darunter im Film „Lauffeuer“ des deutschen Regisseurs Ulrich
    Heyden, geht hervor, dass viele der Schwerverletzten von den radikalen Schlägern
    niedergeschlagen wurden.

    Der Massenmord wurde aber bis jetzt nicht aufgeklärt. Und die meisten hiesigen
    politischen Entscheidungsträger zeigen kaum Interesse oder verleumden sogar die
    Wahrheit über die Tragödie. Wie Bertolt Brecht mal sagte: „Wer die Wahrheit nicht
    weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist
    ein Verbrecher!“.

    Im Rahmen des Gedenkkonzerts wird am 05. Mai 2019 um 13 Uhr die Sonate Nr.2 für
    Flöte und Klavier op.94 D-Dur (1942-1944) von Sergej Prokofjew aufgeführt.
    Flöte: Celine Lavenas, am Klavier: Prof. Sonja Gimaletdinow.
    Zwischen den Sätzen liest Karolina Petrova Berichte von Zeitzeugen.

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  • 74. JAHRESTAG DER BEFREIUNG VOM FASCHISMUS

    74. JAHRESTAG DER BEFREIUNG VOM FASCHISMUS

    10:00 -22:00
    8 May, 2019

    LIEBE LANDSLEUTE!WIR GRATULIEREN IHNEN ZUM 74. JAHRESTAG DER BEFREIUNG VOM FASCHISMUS IN EUROPA!
    WIR WOLLEN DIESEN TAG IN DRESDEN FEIERLICH BEGEHEN!

    DAS DEUTSCH-RUSSISCHE KULTURINSTITUT LÄDT ZU VERANSTALTUNGEN EIN:

    Von 7. Mai bis zum 8. Juni findet in DRKI e.V. die Ausstellung „Unsere Verwandten
    und Geliebten an der Front und im Hinterland während des Großen Vaterländischen
    Krieges“ statt. Es werden Fotos aus jener Zeit, Briefe von der Front, Kriegsauszeichnungen
    und andere Materialen, die in Familienarchiven erhalten geblieben sind, ausgestellt. Mit
    Dankbarkeit nehmen wir jedes Dokument oder Foto aus jener Zeit, die sie mitbringen

    möchten.

    Am 8. Mai um 10:00 – Gedenken am Denkmal der Roten Armee am Olbrichtplatz.

    Um 11:00 – Kranz- und Blumenniederlegung auf dem Sowjetischen Garnisonfriedhof an der Marienalle.

    Ab 13:00 – Konzert für die Veteranen, Treffen mit den Veranstaltern der Jugendfestspiele der Kurzfilme über den Großen
    Vaterländischen Krieg „Kinopause“, Vorführung der Filme-Preisträger der 5. Filmfestspiele (DRKI e.V., Zittauer Str. 29, Eintritt
    frei).

    Ab 19:00 – Vorführung der Filme-Preisträger der 5. Jugendfestspiele der Kurzfilme über den Großen Vaterländischen Krieg
    „Kinopause“ (DRKI e.V., Zittauer Str. 29, Eintritt frei).

  • Filmtag

    Filmtag

    19:00 -22:00
    8 May, 2019

    Der Brief aus der Vergangenheit (2018)

    Regisseur: Andrey Epifantsev (Belarus, Minsk)
    Im Sumpf im Leningrader Gebiet wird ein alter sowjetischer Panzer gefunden. Unter den persönlichen Sachen ist der letzte Brief des Fahrers an seine Frau. Abschiedsworte geben das Geheimnis des Todes der Panzermannschaft wieder, die über 70 Jahre als Kriegsvermisste galt.

    Panzerwagen (2019)

    Regisseur: Vadim Kandelinsky (Russland, Smolensk)
    Der Große Vaterländische Krieg, das Jahr 1942. Die Sowjetarmee weicht zurück. Drei Aufklärer in der Panzermaschine versuchen auszubrechen. Die Panzermaschine wird von den Blockposten entdeckt und verfolgt. Ein deutsches Räderkettenfahrzeug holt sie ein. Die Russen schießen zurück, der Patronenvorrat ist bald alle. Es scheint, dass sich die Panzermaschine doch von der Verfolgung loslösen wird, doch der Kraftstoff reicht nicht aus…

    Brutus (2017)

    Regisseur: Konstantin Fam (Russland, Moskau)
    Kriegs- und Rassengesetze trennen den Deutschen Schäferhund namens Brutus mit seiner geliebten Hundehalterin. Ein friedliches Haustier wurde in einem Konzentrationslager abgerichtet, um Menschen zu töten.

    Mutter (2018)

    Regisseur: Abduasim Ilkhamdzhanov, Botyr Abdurakhmanov (Uzbekistan, Taschkent)
    Der Krieg ist nicht nur an der Frontlinie, sondern auch im Hinterland, in Uzbekistan. Der Krieg macht keinen Unterschied, ob du Kind, Invalide oder Frau bist. Der Tod kann aber besiegt werden. Man muss nur menschlich bleiben.

    Den Fußballspielern des belagerten Leningrad gewidmet (2018)

    Künstlerische Leitung: Elena Pilipowskaja
    Der Zeichenkurzfilm “Den Fußballspielern des belagerten Leningrad gewidmet“ ist im Mai 2018 in St. Petersburg am Vorabend des Fußballspiels erschienen. Dieses Spiel sollte an das „Fußballspiel des Lebens“ in der belagerten Stadt gedenken. 14 junge Animatoren beteiligten sich an dem Film und haben sehr emotionell die Heldenеtaten der Leningrader dargestellt.

    IN RUSSISCHER SPRACHE MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN

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  • Ümüt Nadeschda Vortrag: “Gelebte religiose Toleranz”

    Ümüt Nadeschda Vortrag: “Gelebte religiose Toleranz”

    18:00 -20:00
    31 May, 2019

    Eine gebürtige Dresdnerin, jetzt seit 40 Jahren in Kirgisistan tätig, wurde 2005 zum Nobelpreis im Rahmen des Projektes 1.000 Frauen für den Frieden nominiert!

    Einladung ins Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. am Freitag, 31. Mai 2019 um 18 Uhr zum Vortrag „Gelebte religiöse Toleranz“ von den Gründerin und Leiterin Karla-Maria Schälike des Vereins „Ümut-Nadjeschda“, eine heilpädagogische Initiative in Kirgisistan.

    Vor 30 Jahren begann die erste heilpädagogische Initiative in Kirgisistan. Gegen starke Widerstände und Bedrohungen hat Frau Schälike mit ihrem Mann Igor und Mitarbeitern ein heilpädagogisches Werk aufgebaut. Heute sind es mehrere Kindergärten, eine Schule, eine Werkstufe, Werkstätten, ein Therapiezentrum. Die Einrichtungen werden zum überwiegenden Teil durch Spenden finanziert.

    Auch ein Waldorf-Erzieher- und Lehrerseminar an der Universität in Bischkek ist daraus hervor gegangen, mit großer Ausstrahlung auf das ganze Land. Frau Schälike und Igor werden von der interessanten Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen berichten (mit Film), auch von der Mitarbeit junger Freiwilliger aus Deutschland und von dem besonderen Leben in Kirgisistan.

    Zur Person Karla-Maria Schälike: geboren in Dresden-Hellerau, besuchte die Waldorfschule in der Jägerstraße, als dreizehnjährige siedelte die Familie in den 50-ger Jahren nach Westdeutschland um, studierte Pädagogik in Tübingen. Ende der siebziger Jahre ging sie über DAAD an die Lomonossow Uni in Moskau, lernte den sowjetischen Aspiranten Igor kennen, verliebten sich, heirateten und leben seit 1979 in Kirgisistan. Bis zum Zerfall der Sowjetunion stand sie als BRD-Bürgerin unter KGB Beobachtung, war als Deutschlehrerin tätig. 1989: Vereinsgründung „Ümut-Nadjeschda“, 1991: der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatov wird Ehrenpräsident des Kinderzentrums Nadjeschda, 2005: Nominierung von K-M. Schälike zum Nobelpreis im Rahmen des Projektes 1.000 Frauen für den Frieden. 2009: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, 2011: Verleihung des Ordens ‘Danaker’ an K.-M. Schälike für ihre erfolgreiche Arbeit.

    Zur Person Igor Schälike: geboren 1949 in Frunse, Kirgisien (jetzt Bischkek), ältester Sohn von Waltraut Schälike („Ich wollte keine Deutsche sein“, Dietz Verlag 2006). Physikstudium an der Lomonossow Uni in Moskau, danach Aspirantur. Kennenlernen Karla-Maria, Heirat. 1989 gemeinsam mit Karla-Maria Gründung und Aufbau des Vereins „Ümut-Nadjeschda“.

    Weitere Informationen zum Verein Ümut-Nadjeschda; www.nadjeschda.org

    Wegen geringer Platzkapazität bitte um Anmeldung: drkidresden@drki.de

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