„Tschechow. Heiratsantrag“ in Dresden

„Tschechow. Heiratsantrag“ in Dresden

Das Theater des Jungen Zuschauers „Nebolshoi Theater“ aus Uljanowsk war am 17. Oktober zu Gast im Deutsch-Russischen Kulturinstitut in Dresden.

Die Gastspiele des Theaters wurden dank der Unterstützung des Kulturministeriums der RF ermöglicht und verliefen im Rahmen des Projektes

„Harms. Kandinsky. Russische Wurzel – deutsche Spur.“ Dem Publikum in München, Berlin und Dresden wurde der Scherz in einem Akt „Heiratsantrag“, der zu einem der berühmtesten Werke von Anton Tschechow gehört, präsentiert. Im Theaterstück „Tschechow. Heiratsantrag“ verflechten sich feinsinniger Humor und Reflexionen über Schönheit und Rätselhaftigkeit des unvorhersehbarsten Gefühls – LIEBE. Laut der Regisseurin Marina Korneva, es war „eine komplizierte Aufgabe nicht nur ein klassisches Werk zu präsentieren, sondern daraus mehr als ein Vaudeville zu machen.“ 

Trotz der komischen Handlung könnte das Theaterstück sowohl als philosophisch als auch psychologisch bezeichnet werden. In den lustigen Figuren sind gut die aufregenden Fragen durchzusehen, und jeder Zuschauer versucht, eine Antwort auf die Frage  „Was ist eigentlich Liebe?“ zu finden. Diese Aufführung ruft die klaren Hochgefühle hervor. Das Stück ist mit großartigen Schauspielern besetzt.

Trotz der ungewöhnlichen Theaterräumlichkeit wurde der „Heiratsantrag“ in Dresden begeistert aufgenommen.