Bestsellerautor Alexej Ivanov zu Gast

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=”4_4″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”]

„Einen historischen Moment“ nannte der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike das Treffen mit dem bekannten russischen Bestsellerautor Alexej Ivanov am 20. Januar 2017 im DRKI. Zum ersten Mal trat der Schriftsteller vor deutschem Publikum auf. Bekannt u.a. durch seinen Romane „Der Geograf, der den Globus austrank“ und „Schlechtes Wetter“ (Buch des Jahres 2016 in Russland) gilt er als einer der bedeutendsten russischen Prosaisten des 21. Jahrhunderts. Der Leiter des Russischen Zentrums im DRKI Vitaliy Kolesnyk moderierte die Veranstaltung.

Im vollgefüllten Saal erfuhren die russischsprachigen Besucher viele Hintergründe zum Werk Ivanovs. Die Hauptfigur Viktor Sluzhkin im Roman „Der Geograf, der den Globus austrank“ nannte Alexej Ivanov einen Helden unserer Zeit, da sein persönliches Drama das Drama einer ganzen Epoche darstelle. Den Roman hatte Alexej Ivanov in den 90er Jahren verfasst, als die Menschen in Russland nach Struktur suchten. Die gleichnamige Verfilmung von 2013 hatte sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreut (u.a. Hauptpreis des Filmfestivals Cottbus 2013).
Eine rege Diskussion entfachte sich über die These Ivanovs, das Internet sei „Zone der Anarchie“. Da jeder im Netz schreiben könne (auch mit Fehlern, was legitimiert würde) und dafür keine Verantwortung übernehme, fehle eine Art Autorität, die für das Bestehen einer Kultur erforderlich sei, so der Bestsellerautor.
Des Weiteren sprach er über das weltweite Projekt „Totales Diktat“ der russischen Sprache, dessen Autor er 2014 war, und ging darauf ein, wie er seine Heimat, den Ural, in seinen Büchern verarbeitet hat. Der studierte Kunsthistoriker hatte früher als Fremdenführer in seiner Heimat gearbeitet.

Im Anschluss signierte er Exemplare seines aktuellen Romans „Tobol“, der es in die russischsprachige Forbes-Liste der bedeutendsten russischen Bestseller 2016 geschafft hatte. „Tobol“ handelt von der petrinischen Zeit in Sibirien und ist der erste Teil einer Art dramatischen Serie. Alexej Ivanov hat sich dabei vom Filmgenre inspirieren lassen.
Ivanovs Bücher sind bisher u.a. ins Französische, Holländische und Chinesische übersetzt worden, ins Deutsche sind sie bisher noch nicht übersetzt.

[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=”Galerie” gallery_ids=”1148,1149,1150,1151,1147,1146″ fullwidth=”off” posts_number=”6″ show_title_and_caption=”on” show_pagination=”on” background_layout=”light” auto=”off” hover_overlay_color=”rgba(255,255,255,0.9)” caption_all_caps=”off” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”] [/et_pb_gallery][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

80. Geburtstag von Valerija Schälike

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=”4_4″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”]

Valerija Dmitriewna Schälike (geb. Sotnikowa) wurde am 18. Januar 1937 in Woronesch geboren. Sie wuchs in Moskau auf und schloss an dem Moskauer Städtischen Pädagogischen Institut das Fach „Mathematik und technisches Zeichnen“ ab. Ihren beruflichen Werdegang begann sie als Programmiererin am Staatlichen Moskauer Luftfahrtinstitut, wo sie 1962 ihren zukünftigen Ehemann Wolfgang Schälike kennenlernte. Nach ihrer Übersiedlung in die DDR im Mai 1963 arbeitete Valerija Schälike als Programmiererin und Systemanalytikerin in Instituten der Nationalen Volksarmee und der Medizinischen Akademie Dresden. Zeitweilig übersetzte sie für „Neues Deutschland“ und RGW.

Die deutsch-russische Verständigung ist Valerija Schälike seit langem eine Herzenssache. Sie gründete vor 25 Jahren den russischen Leseklub bei der Gesellschaft Sachsen-Osteuropa, aus dem das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. 1993 entstand. Seit dieser Zeit ist sie ununterbrochen Vorstandsmitglied. Vor 10 Jahren hatte sie als Projektleiterin das Dostojewskij-Denkmal-Projekt in Dresden mit der feierlichen Enthüllung des Denkmals erfolgreich zu Ende geführt.

Auf der Feier dankte der Vorstandvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike seiner Frau für die gemeinsamen vielen Jahrzehnte, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Vitaliy Kolesnyk überreichte ihr Geschenke und verlas Glückwünsche vom russischen Botschafter Wladimir Grinin, dem Leiter des Russischen Hauses Alexander Anisimov und dem Geschäftsführer der Stiftung „Russkiy Mir“ Vladimir Kochin. Von der Stiftung erhielt Valerija Schälike außerdem eine Ehrenurkunde. Auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte ihr einen Glückwunschbrief geschrieben. Freyja Ebner spielte ein Stück von Grieg auf dem Klavier, Valentina Katschenko las ein eigen geschriebenes Gedicht vor, Alexander Yaryshko schenkte Valerija Schälike eine russische Medaille „80 Jahre“. An dem reichlich gedeckten Festtisch wurden Lieder angestimmt und das Jubiläum fröhlich begangen.

[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=”Galerie” gallery_ids=”1134,1132,1130,1129,1131,1138,1137,1135,1139,1125,1126,1127″ fullwidth=”off” posts_number=”8″ show_title_and_caption=”on” show_pagination=”on” background_layout=”light” auto=”off” hover_overlay_color=”rgba(255,255,255,0.9)” caption_all_caps=”off” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”] [/et_pb_gallery][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Altes Neues Jahr 2017

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=”4_4″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”]

Zum russischen Alten Neuen Jahr lud der DRKI-Vorstand Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins zu einer gemütlichen Feier am 14. Januar 2017 ein, um sich für die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken.

Der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike und der stellvertretende Vorstandvorsitzende Vitaliy Kolesnyk begrüßten die Gäste und erzählten von den wichtigsten Ereignissen im vergangenen Jahr. Herr Dr. Schälike hob u.a. die Dostojewskij-Feierlichkeiten im November 2016 https://www.drki.de/dostojewskij-festlichkeiten-2016/ hervor und sprach über die Pläne in diesem Jahr.
Ein besonderes Konzertprogramm hatten die Petersburger Musiker und Freunde des Hauses Elena Rubinova am Klavier und Sergej Nikulin am Fagott erarbeitet. Das Publikum hörte ruhige und lebhafte Stücke von Tschaikowskij, Mussorgskij, Rachmaninow und Glinka, von denen einige die Musiker extra für Klavier und Fagott arrangiert hatten. So kamen wir in den seltenen Genuss, u.a. Mussorgskijs „Träne“ und Tschaikowskijs „Humoresque“ anstatt in der reinen Klavierfassung diesmal mit Fagott zu hören. Der warme und melancholische Klang des Holzblasinstruments berührte und faszinierte unsere Gäste sehr. Elena Rubinova, die das Rimskij-Korsakow-Konservatorium abgeschlossen und lange Zeit dort als Konzertmeisterin gearbeitet hat, beeindruckte mit ihrem brillanten Klavierspiel, besonders bei Mussorgskijs „Scherzo“. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Sergej Nikulin, der ebenfalls das Rimskij-Korsakow-Konservatorium abgeschlossen hat und bei renommierten Petersburger Orchestern als Solist arbeitet, führte sie Glinkas unvollendete Sonate für Viola und Klavier in der Fassung für Fagott auf. Diese Sonate wird recht selten aufgeführt und war der Höhepunkt des Konzerts.

Als Geschenk aus Dresdens Partnerstadt übergab Frau Rubinova Herrn Dr. Schälike einen Kalender mit Aquarellen des Künstlers Vasily Sadovnikov.

Im Anschluss an das Konzert kamen Künstler und Gäste beim traditionellen DRKI-Buffet ins Gespräch. Bei Kaviarbrötchen und Vinegret-Salat lernten neue und alteingesessene, junge und alte Mitglieder sowie Freunde des Vereins einander kennen, sprachen über die deutsch-russischen Beziehungen und tauschten Ideen für das Jahr 2017 im DRKI aus.

[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=”Galerie” gallery_ids=”1121,1109,1108,1106,1100,1104,1105,1119,1103,1118,1107,1114,1101,1116,1102,1117,1120″ fullwidth=”off” show_title_and_caption=”on” show_pagination=”on” background_layout=”light” auto=”off” hover_overlay_color=”rgba(255,255,255,0.9)” caption_all_caps=”off” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid” posts_number=”8″] [/et_pb_gallery][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Kurzfilmtag im DRKI

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=”4_4″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”]

Am 21. Dezember 2016 – dem kürzesten Tag des Jahres – nahm das DRKI am weltweiten Kurzfilmtag teil und zeigte russische Kurzfilmdokumentationen. Zum dritten Mal bereicherte das DRKI das Programm des bundesweiten Kurzfilmtags mit russischen Kurzfilmen. Stefan Bast von der AG Kurzfilm e.V. stellte zu Beginn des Abends den Kurzfilmtag und seine Idee dahinter vor. An diesem Tag liefen bundesweit 275 verschiedene Veranstaltungen.

Im Publikum waren viele Studenten und Dresdner Bürger, die mehr über das heutige Russland erfahren wollten. Sie bekamen an dem Abend eine bunte Mischung von Dokumentationsfilmen in Originalsprache mit englischen oder deutschen Untertiteln zu sehen.

Los ging es mit dem Film „Das Gedächtnis der Solowezki-Inseln“ des Multimediaprojekts Russia Beyond The Headlines aus dem Jahr 2015. Olga Vaulina, Vertreterin von RBTH Deutschland und PR-Consultant bei KaiserCommunication in Berlin, stellte den Film sowie RBTH kurz vor. Die Zuschauer sahen beeindruckende Aufnahmen der Solowki-Inseln, die vom bedeutendsten orthodoxen Kloster Russlands zu einem streng bewachten sowjetischen Arbeitslager wurden und heutzutage als UNESCO Welterbe ein Anziehungspunkt für Touristen sind. Der zweite Film „König des Untergrunds“ von Russia Today Documentary handelt von Moskauers Diggern und ihren Erfahrungen beim Entdecken von unterirdischen Flüssen, Wasserfällen und mysteriösen Tunneln. Den Film hatten Praktikanten des DRKI mit deutschen Untertiteln versehen. Zuletzt stellte die junge Regisseurin Olga Komarevtseva ihre Diplomarbeit aus dem Jahre 2011 „Märchentherapie“ vor. Für diesen Film über Kinder mit AIDS wurde sie 2014 mit dem Preis des russischen Präsidenten für junge Kulturschaffende ausgezeichnet.
Im Anschluss tauschten sich Besucher und DRKI-Mitarbeiter bei Tee und Stollen über die Filme aus.

 

[/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=”Galerie” gallery_ids=”1080,1081,1082,1083,1084,1085,1086″ fullwidth=”off” posts_number=”8″ show_title_and_caption=”on” show_pagination=”on” background_layout=”light” auto=”off” hover_overlay_color=”rgba(255,255,255,0.9)” caption_all_caps=”off” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”] [/et_pb_gallery][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]