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Vortrag „Alexander von Humboldts russisch-sibirische Forschungsreise von 1829“

27. September | 19:00 - 20:30

frei

Alexander von Humboldt (1769 – 1859), einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte, hatte sein Leben der Natur in all ihren Facetten gewidmet. Nach Studien in Frankfurt, Göttingen, Hamburg und an der Bergakademie Freiberg führte sein Weg nach Franken, wo er als Bergbeamter arbeitete. 1799 begab er sich auf seine große Amerikareise, von der er mit außergewöhnlichen Forschungsergebnissen zurückkehrte. 1829 folgte Humboldt einer Einladung der russischen Regierung und begann eine neunmonatige russisch-sibirische Reise, die ihn bis an sein Lebensende prägen sollte. Er selbst schrieb später darüber: „Dieses Jahr ist mir das wichtigste meines unruhigen Lebens geworden.“

Prof. Friedrich Naumann (Chemnitz) hatte Gelegenheit, im Rahmen einer Expedition Alexander von Humboldts Reise durch Sibirien nachzuvollziehen und wird in seinem reich bebilderten Vortrag darüber berichten.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden statt.

Friedrich Naumann studierte an der Bergakademie Freiberg Mineralogie und wechselte nach der Promotion an die TH Karl-Marx-Stadt, um hier die Leitung des Rechenzentrums zu übernehmen. 1979 habilitierte er an der TU Dresden mit einer Arbeit zur Genese der Informatik. Bis 2005 wirkte er als Professor für Wissenschafts-, Technik- und Hochschulgeschichte an der TU Chemnitz. Parallel dazu wurde er Mitglied der Historischen Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften sowie weiterer wissenschaftlicher Gesellschaften.

 

Details

Datum:
27. September
Zeit:
19:00 - 20:30
Eintritt:
frei

Veranstaltungsort

Deutsch-Russisches Kulturinstitut
Zittauer Str. 29
Dresden,
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