Hauskonzert „Groß und Klein musizieren

Hauskonzert „Groß und Klein musizieren

Am 2. April 2017 zeigten Musikschüler und Laienmusiker unterschiedlichen Alters im Rahmen des Konzerts „Groß und Klein musizieren“ ihr Können. Initiatorin des Konzerts war Pianistin und Freundin des Hauses Elena Rubinova, die verschiedene Musikschüler u.a. aus dem Heinrich-Schütz-Konservatorium und talentierte Hobbymusiker für das Konzert gewinnen konnte. DRKI-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schälike begrüßte die Gäste. Alle gedachten kurz an den einen Tag zuvor verstorbenen weltbekannten Dichter und langjährigen Freund des Hauses Jewgenij Jewtuschenko. Zu Beginn des Konzerts zeigten die Töchter von Frau Rubinova ihr Können: Liza (5) und Vera Nikulina (7) spielten jeweils auswendig verschiedene deutsche und russische Stücke u.a. von Gnesin und Leopold Mozart vor und beeindruckten damit das Publikum sehr. Zusammen mit ihrer Mutter spielten sie außerdem 6-händig zwei Stücke und erhielten langen Applaus. Die aus Perm stammende Informatikstudentin Anna Tuginova begeisterte mit ihrer Saxophondarbietung von Mussorgskijs „Alte Burg“ und Rachmaninovs „Italienische Polka“. DRKI-Kulturmanagerin Freyja Ebner spielte auf dem Flügel eine Variation eines französischen Kirchenlieds und die 10-jährige Schülerin des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Michelle Semenow spielte beeindruckend die „Melodie Allemande“ von Klosé und Bizets „Spanische Serenade“. Am Flügel boten Elena Rubinova und Freyja Ebner 4-händig Kabalevskijs „Nasch Kraj“ und Glinkas Chorlied„Slavsja“ dar. Das Publikum kam außerdem in den Genuss, Frau Rubinovas Interpretation von Kuprevitschs „Meissener Porzellan“ und „Springbrunnen am Zwinger“ zu hören. Der junge, aus Charkov stammende Arzt Roman Rakzin sang und spielte mehrere bekannte lebhafte russische und ukrainische Volkslieder auf dem Akkordeon. Flavia und Elena Berner, beide Schülerinnen am Heinrich-Schütz-Konservatorium bei Tatjana Zenziper, brachten jazzige Klänge in den Saal: sie spielten „Blues for Rafael“ von S. Krause an Geige und Klavier. Mit Jazz endete auch das Konzert: Anna Tuginova und...
Der Frühling kommt – Festkonzert zum Frauentag

Der Frühling kommt – Festkonzert zum Frauentag

Am 8. März 2017, dem Internationalen Frauentag, schenkten die Musikerinnen Elena Rubinova (Klavier) und Anna Ryndyk (Mezzosopran) den Gästen im DRKI ein beeindruckendes Konzert russischer Gedichtvertonungen. Unter dem Motto „Der Frühling kommt!“ boten sie ruhige und lebhafte Stücke von Rimskij-Korsakow, Tanajew, Cui, Tschaikowskij, Mussorgskij und Rachmaninow dar. Viele Stücke basierten auf Gedichten von Aleksej Tolstoi, Fjodor Tjutschew und Alexander Puschkin, die von großen Gefühlen und dem Frühling handeln. DRKI-Kulturmanagerin Freyja Ebner trug die deutschen Übersetzungen der Gedichte vor. DRKI-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schälike erinnerte an den diesjährigen 200. Geburtstag von Alexej Tolstoi, den auch das DRKI begehen will. Nach dem Konzert kamen Künstler und Gäste beim festlichen Buffett ins Gespräch und feierten gemeinsam den...
Altes Neues Jahr 2017

Altes Neues Jahr 2017

Zum russischen Alten Neuen Jahr lud der DRKI-Vorstand Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins zu einer gemütlichen Feier am 14. Januar 2017 ein, um sich für die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken. Der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike und der stellvertretende Vorstandvorsitzende Vitaliy Kolesnyk begrüßten die Gäste und erzählten von den wichtigsten Ereignissen im vergangenen Jahr. Herr Dr. Schälike hob u.a. die Dostojewskij-Feierlichkeiten im November 2016 http://www.drki.de/dostojewskij-festlichkeiten-2016/ hervor und sprach über die Pläne in diesem Jahr. Ein besonderes Konzertprogramm hatten die Petersburger Musiker und Freunde des Hauses Elena Rubinova am Klavier und Sergej Nikulin am Fagott erarbeitet. Das Publikum hörte ruhige und lebhafte Stücke von Tschaikowskij, Mussorgskij, Rachmaninow und Glinka, von denen einige die Musiker extra für Klavier und Fagott arrangiert hatten. So kamen wir in den seltenen Genuss, u.a. Mussorgskijs „Träne“ und Tschaikowskijs „Humoresque“ anstatt in der reinen Klavierfassung diesmal mit Fagott zu hören. Der warme und melancholische Klang des Holzblasinstruments berührte und faszinierte unsere Gäste sehr. Elena Rubinova, die das Rimskij-Korsakow-Konservatorium abgeschlossen und lange Zeit dort als Konzertmeisterin gearbeitet hat, beeindruckte mit ihrem brillanten Klavierspiel, besonders bei Mussorgskijs „Scherzo“. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Sergej Nikulin, der ebenfalls das Rimskij-Korsakow-Konservatorium abgeschlossen hat und bei renommierten Petersburger Orchestern als Solist arbeitet, führte sie Glinkas unvollendete Sonate für Viola und Klavier in der Fassung für Fagott auf. Diese Sonate wird recht selten aufgeführt und war der Höhepunkt des Konzerts. Als Geschenk aus Dresdens Partnerstadt übergab Frau Rubinova Herrn Dr. Schälike einen Kalender mit Aquarellen des Künstlers Vasily Sadovnikov. Im Anschluss an das Konzert kamen Künstler und Gäste beim traditionellen DRKI-Buffet ins Gespräch. Bei Kaviarbrötchen und Vinegret-Salat lernten neue und alteingesessene, junge und...
Internationaler Advent

Internationaler Advent

Am 14. Dezember 2016 lud das DRKI zu einem internationalen Adventsabend ein. Dieser fand im Rahmen des Projekts „Engagiert im deutsch-russischen Kulturdialog“, welches zum Ziel hat, Migranten und Flüchtlinge in die Kulturarbeit aktiv einzubeziehen, statt. Nach der Begrüßung von Kulturmanagerin Freyja Ebner, der Organisatorin des Abends, kam das zahlreich erschienene Publikum in einen wahren internationalen Musikgenuss. Elvira Rakova, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dresden und leidenschaftliche Hobbymusikerin, trug ausdrucksstark einige Arien aus bekannten Opern wie Tschaikowskijs „Pique Dame“ oder Bizets „Carmen“ sowie russische Romanzen vor. Begleitet wurde sie von Klaus-Dieter Stephan, ehemaliger Studienleiter an der Staatsoper Dresden, am Flügel. Danach trugen Natalia Bukhtiarova aus der Ukraine und Obeid Alyousef aus Syrien arabische Musik vor und brachten schwungvolle orientalische Klänge in den DRKI-Saal. Der Musikwissenschaftler und Oudspieler Obeid Alyousef beeindruckte das Publikum mit seiner Virtuosität an dem klassischen arabischen Saiteninstrument. Studentin Natalia Bukhtiarova begleitete die arabischen Melodien am Flügel und trug passend zur Vorweihnachtszeit spontan zwei ukrainische Weihnachtslieder vor. Beide Musiker haben sich im Rahmen des Projektes „Paradiesisches Musizieren“ der Evangelischen Hochschule Dresden kennengelernt und musizieren seitdem gemeinsam. Das Publikum war begeistert, darunter waren auch viele junge Gäste des Deutsch-Russischen Stammtischs in Dresden. Im Anschluss kamen Gäste und Musiker bei Tee am Samowar und Dresdner Stollen noch lange ins Gespräch....
Ein Comic über das Leben Dostojewskijs

Ein Comic über das Leben Dostojewskijs

Am 21. November 2016 fand in den Räumlichkeiten der Bibliothek Dresden-Neustadt die gemeinsam vom DRKI und den Städtischen Bibliotheken Dresden organisierte Buchvorstellung „FMD – Leben und Werk von Dostojewski“ mit dem Autor und Illustrator Vitali Konstantinov statt. In einer erlesenen Runde zeigte der Autor Ausschnitte aus dem Comic und las Briefe von Dostojewskij vor, die er dazu verwendet hatte. So wurde die wechselhafte und spannende Geschichte des weltberühmten russischen Schriftstellers greifbar und anschaulich erzählt. Konstantinovs Graphic Novel ist in schwarz-weiß gehalten und liest sich nicht wie ein klassischer Comic. Viele Momente, die für das Leben Dostojewskijs wichtig waren, hat Konstantinov mit Zitaten aus den Briefen in Simultanbildern zusammengesetzt und hat dabei nicht nur Dostojewskijs Leben, sondern auch seine wichtigsten Werke dargestellt. Die Idee zu dem eigenen Buch kam ihm, nachdem er ein anderes Buch über Dostojewskij illustriert hatte. Im Anschluss an die Buchvorstellung lud Konstantinov das Publikum ein, Lieder, die Dostojewskij in seinen Werken genannt hatte, mitzusingen. Das waren Lieder aus Dostojewskijs Lagerhaft. An der Balalaika begleitete und leitete der Autor den erlesenen „Gefangenenchor“, der sich große Mühe gab, die herzzerreißenden Lieder mitzusingen. Am besten sang der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike, der am Ende dankbar Konstantinovs Geschenk für die Dostojewskij-Bibliothek – ein Buch mit Gedichten von Daniil Charms mit Konstantinovs Illustrationen –...
Jazzkonzert mit Triozean

Jazzkonzert mit Triozean

Am 24. September war die Dresdner Band TRIOZEAN zu Gast im Deutsch-Russischen Kulturinstitut. Die Band verzauberte die Gäste mit einer wundervollen Mischung aus Jazzklängen und russischer Lyrik in gemütlicher Atmosphäre. TRIOZEAN stellten ihr neuestes Album „Koschki“, zu Deutsch „Katzen“, vor. Darin sind erstmals in der Bandgeschichte Lieder mit Gesang – eigens vertonte Gedichte der russischen Poetin Marina Zwetajewa und der baschkirischen Dichterin  Kristina Adrianowa – zu hören. Das 10-jährige Bestehen der Band war auch Anlass für das neue Album und den Auftritt im DRKI. Los ging es mit dem Instrumentalstück „Transsibirische Eisenbahn“. Dieses läutete die Reise ein, auf die sich das Publikum nun mit der Band begab. Wir tauchten ein in unterschiedlichste und faszinierende Klangkonstellationen zwischen Jazz, Folkloreelementen, klassischen Pianoläufen und kontrastreichen Rhythmen. Am Schlagzeug begeisterte Krishan Zeigner, am Kontra- und E-Bass Lars Födisch. Die aus Russland stammende Sängerin Olga Nowikowa beeindruckte nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit ihrem Klavierspiel, bei dem die Finger kraftvoll und behände über die Tasten liefen. In der Pause stärkten sich Band und Besucher bei Wein und Sekt und kamen miteinander ins Gespräch. Danach ging es melodie- und kraftvoll weiter. Olga Nowikowa erzählte zu jedem der Lieder eine kleine Anekdote, sei es zu dem Gedicht über die „Welt als Torte“ von Kristina Adrianowa oder dem Lied „Kleines rosa Häuschen“, das eine Zwetajewa-Vertonung ist. Auch das Publikum durfte selbst musikalisch aktiv werden: Unter Anleitung der Musiker sangen die Gäste dreistimmig den Klang russischer Kirchenglocken nach. Als Zugabe gab es vom Trio ein russisches Kinderlied zu hören, welches besonders unsere russischen Gäste bezauberte. Nach dem Konzert tauschten sich Gäste und Musiker noch lange über...