Wir suchen kulturaffine Praktikanten!

Wir suchen ab September/Oktober 2017 kulturaffine Praktikanten, die unsere Kulturarbeit aktiv unterstützen und Erfahrung in der internationalen Kulturarbeit sammeln möchten! Was Sie mitbringen: Studium der Geistes-/Kulturwissenschaften Muttersprache Deutsch oder Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau Russischkenntnisse wünschenswert, aber keine Bedingung Erfahrung in der Kulturarbeit durch Praktika o.ä. wünschenswert Interesse an den russischsprachigen Kulturräumen und dem deutsch-russischen Kulturdialog Interkulturelle Kompetenz Eigeninitiative, selbständiges und sorgfältiges Arbeiten Flexibilität (Arbeitszeiten auch abends und am Wochenende möglich) Sicherer Umgang mit gängigen Computerprogrammen mind. 4 Wochen Zeit für das Praktikum, bevorzugt in Teilzeit Was Sie bei uns erwartet: Einblicke in die Arbeit eines traditionsreichen Kulturvereins: Lesungen, Konzerte, Ausstellungen o.ä. organisieren und durchführen Projektarbeit Presse-/Öffentlichkeitsarbeit (inkl. Social Media, Webseite und grafische Gestaltung) Redaktionelle Tätigkeiten für vereinsinterne Publikationen Übersetzungen Fördermittelakquise Bibliothek, Archiv Sekretariat Wertvolle und einflussreiche Kontakte aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Politik Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden. Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben) mit Angaben zum Zeitraum und Interessensgebiet schicken Sie bitte an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Schälike, E-Mail: drkidresden@drki.de Bei Fragen melden Sie sich bitte bei Kulturmanagerin Freyja Ebner unter 0351-8014160 oder per Mail drkidresden@drki.de Informationen über uns finden Sie unter www.facebook.com/drkidresden und unter...

Sommerpause

Wir machen Sommerpause! Vom 1. Juli bis 1. August 2017 sind die Dostojewskij-Bibliothek und das Service-Büro geschlossen.
Zugriff auf den elektronischen Lesesaal der Präsidentenbibliothek

Zugriff auf den elektronischen Lesesaal der Präsidentenbibliothek

Das DRKI arbeitet künftig mit der Präsidentenbibliothek Boris Jelzin (St. Petersburg) zusammen: Am 20. Juni 2017 wurde im Russischen Zentrum der Zugriff auf den elektronischen Lesesaal der Bibliothek vorgestellt und eröffnet. Künftig besteht die Möglichkeit, Zugriff auf über 510 000 digitalisierte Dokumente zur russischen Geschichte, Kultur, Wissenschaft und Bildung zu erhalten. Eine vierköpfige Delegation war extra zu diesem Ereignis nach Dresden gekommen und stellte die Bibliothek vor: Julia Selivanova, Leiterin der Linguistischen Abteilung, erläuterte, was die Bibliothek sammelt: 2009 als rein digitale Bibliothek mit Status einer Nationalbibliothek gegründet, hat die Bibliothek bisher über 510 000 Dokumente digitalisiert, über 141000 Dokumente sind frei übers Internet zugänglich. Die Bibliothek sammelt nicht nur literarische Zeugnisse, sondern auch Archivmaterial und Museumsgegenstände, und arbeitet mit 350 Partnern zusammen. Frau Selivanova stellte einige Dokumente zu berühmten Russen, die in Sachsen gelebt hatten, vor – dieses Material ergänzt sich hervorragend zur langjährigen Arbeit des DRKI, die russischen Spuren in Dresden zu dokumentieren. Hier gibt es einige Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit. Die Delegation hatte einen Tag zuvor außerdem das Dresdner Stadtarchiv besucht und dort einige Dokumente angesehen. Programmiererin Olga Preobrazhenskaya erläuterte den Zugriff auf den elektronischen Lesesaal sowie die verschiedenen Suchfunktionen. Der Benutzer kann die Dokumente als hoch aufgelöste jpg-Datei lesen, aber nicht speichern. Lesesaal-Mitarbeiterin Ekaterina Krasnoshlykova stellte die Möglichkeiten des Benutzeraccounts vor. Außerdem sprach sie über verschiedene Projekte, die die Bibliothek anbieten, u.a. Web-Seminare, Foto-Wettbewerbe, Kinoklubs und multimediale Seminare, die auf der Webseite und in den gängigen Social Media-Kanälen zugänglich sind. In Russland befinden sich 220 Zentren mit Zugang zum elektronischen Lesesaal, im Ausland sind es bisher 24, Dresden ist der 25. Standort. Außerdem hat...
Dresden 1945

Dresden 1945

Am 7. Juni 2017 fand im Rahmen des Projekts „Dialog der Zivilisationen“ eine Exkursion zum Dresdner Panometer statt. Dort besichtigten 17 Migranten, Flüchtlinge und Einheimische das 360°-Panorama „Dresden 1945 – Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt“ des Künstlers Yadegar Asisi. Nach einer Begrüßung in russischer Sprache bekam die Gruppe eine 90-minütige deutschsprachige Führung durch die Begleitausstellung und das Panorama selbst. Die Teilnehmer erfuhren vom u.a.  Stadtbild Dresdens vor der Bombardierung, vom Entstehen des Nationalsozialismus, dem Kriegsverlauf und dem „Moral Bombing“. In der mulitmedialen Ausstellung beeindruckten die verschiedenen Filmausschnitte. Das Panorama selbst war sehr eindrücklich und imposant und regte die Teilnehmer noch zu vielen Fragen...
Woher kommt die Energie?

Woher kommt die Energie?

Im Rahmen des Projekts „Dialog der Zivilisationen“ fand eine Exkursion zum Innovationskraftwerk in Dresden-Reick statt. 6 Einheimische und russischsprachige Migranten erfuhren bei der mehrstündigen Führung viele Hintergründe über die Energieerzeugung in Dresden und speziell in dem Kraftwerk Reick. Herr Reiche von der DREWAG erläuterte die Geschichte des Kraftwerkstandorts Reick, welches 1877 entstand. 1976 wurde das Heizkraftwerk für die Wärmeversorgung in Dresden in Betrieb genommen, damals noch mit den Brennstoffen schweres Heizöl und Stadtgas. Heute dienen Erdgas und leichtes Heizöl als Brennstoffe in dem Innovationskraftwerk (IKW). Es verbindet konventionelle als auch erneuerbare Energieerzeugungsanlagen. Die Teilnehmer der Exkursion bekamen anhand einer Präsentation die Funktion der Photovoltaikanlage, der Kraft-Wärme-Kopplung, des Wärmespeichers und des Batteriespeichers erklärt. Anschließend besichtigte die Gruppe die Zentrale Warte des IKW, wo die Anlagen überwacht werden. Danach ging es ins Kraftwerk selbst, wo Herr Reiche verschiedene Anlagen erläuterte und die vielen Fragen der Teilnehmer beantwortete. Besonders beeindruckend war der Blick in den Batteriespeicher – Sachsens ersten kommerziellen Batteriespeicher, der als Primärregelanlage für das öffentliche Stromnetz erprobt wird. Außerdem warf die Gruppe einen Blick auf den 200m hohen Schornstein, der dieses Jahr abgerissen werden soll....
Woher kommt das Dresdner Trinkwasser?

Woher kommt das Dresdner Trinkwasser?

Im Rahmen des Projekts „Dialog der Zivilisationen“ führte das DRKI am 27. März 2017 eine Exkursion zum Dresdner Wasserwerk Tolkewitz durch. 15 Einheimische, russischsprachige Migranten und Flüchtlinge erfuhren die Geschichte der Wasserversorgung Dresdens und wie die Wasseraufbereitung funktioniert. Herr Schurz von der DREWAG stellte in einer 1,5-stündigen Präsentation die verschiedenen Wasserwerke in Dresden und deren Geschichte und Aufbau vor. Das Wasserwerk Tolkewitz wurde als zweites Dresdner Wasserwerk zwischen 1896 und 1898 erbaut. Einige Exkursionsteilnehmer stellten viele Fragen insbesondere zur Wasserqualität, die intensiv diskutiert wurde. Begeistert und beeindruckt waren alle Teilnehmer von der anschließenden Besichtigung der historischen Halle, des Sammelbrunnens und des...