Woher kommt die Energie?

Woher kommt die Energie?

Im Rahmen des Projekts „Dialog der Zivilisationen“ fand eine Exkursion zum Innovationskraftwerk in Dresden-Reick statt. 6 Einheimische und russischsprachige Migranten erfuhren bei der mehrstündigen Führung viele Hintergründe über die Energieerzeugung in Dresden und speziell in dem Kraftwerk Reick. Herr Reiche von der DREWAG erläuterte die Geschichte des Kraftwerkstandorts Reick, welches 1877 entstand. 1976 wurde das Heizkraftwerk für die Wärmeversorgung in Dresden in Betrieb genommen, damals noch mit den Brennstoffen schweres Heizöl und Stadtgas. Heute dienen Erdgas und leichtes Heizöl als Brennstoffe in dem Innovationskraftwerk (IKW). Es verbindet konventionelle als auch erneuerbare Energieerzeugungsanlagen. Die Teilnehmer der Exkursion bekamen anhand einer Präsentation die Funktion der Photovoltaikanlage, der Kraft-Wärme-Kopplung, des Wärmespeichers und des Batteriespeichers erklärt. Anschließend besichtigte die Gruppe die Zentrale Warte des IKW, wo die Anlagen überwacht werden. Danach ging es ins Kraftwerk selbst, wo Herr Reiche verschiedene Anlagen erläuterte und die vielen Fragen der Teilnehmer beantwortete. Besonders beeindruckend war der Blick in den Batteriespeicher – Sachsens ersten kommerziellen Batteriespeicher, der als Primärregelanlage für das öffentliche Stromnetz erprobt wird. Außerdem warf die Gruppe einen Blick auf den 200m hohen Schornstein, der dieses Jahr abgerissen werden soll....
Woher kommt das Dresdner Trinkwasser?

Woher kommt das Dresdner Trinkwasser?

Im Rahmen des Projekts „Dialog der Zivilisationen“ führte das DRKI am 27. März 2017 eine Exkursion zum Dresdner Wasserwerk Tolkewitz durch. 15 Einheimische, russischsprachige Migranten und Flüchtlinge erfuhren die Geschichte der Wasserversorgung Dresdens und wie die Wasseraufbereitung funktioniert. Herr Schurz von der DREWAG stellte in einer 1,5-stündigen Präsentation die verschiedenen Wasserwerke in Dresden und deren Geschichte und Aufbau vor. Das Wasserwerk Tolkewitz wurde als zweites Dresdner Wasserwerk zwischen 1896 und 1898 erbaut. Einige Exkursionsteilnehmer stellten viele Fragen insbesondere zur Wasserqualität, die intensiv diskutiert wurde. Begeistert und beeindruckt waren alle Teilnehmer von der anschließenden Besichtigung der historischen Halle, des Sammelbrunnens und des...
Auf den Spuren Lomonossows..

Auf den Spuren Lomonossows..

Am 18. März 2017 fuhr das DRKI mit kulturhistorisch interessierten Einheimischen, russischsprachigen Migranten und Flüchtlingen nach Freiberg ins Erzgebirge, um auf den Spuren Michail Lomonossows zu wandeln. Unsere 20-köpfige Gruppe wurde von Prof. Friedrich Naumann, der im DRKI bereits einen Vortrag über die Verbindungen des sächsischen Bergbaus in Russland gehalten hatte, begrüßt und durch die Stadt geführt. Prof. Naumann gab im Rahmen der Führung einen kurzen Überblick über die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Die erste wichtige Station unserer Exkursion war die Gedenkstätte „Lomonossow-Haus“ – es steht an dem Ort in Freiberg, an dem der russische Universalgelehrte Lomonossow in den Jahren 1739/40 bei Bergrat Henckel studierte. Leider konnten wir das Haus nicht von innen besuchen. Anschließend bestaunten wir den Fortuna-Brunnen, an dessen Skulptur verschiedene Bergbaufiguren dargestellt sind. Im Freiberger Mariendom nahmen wir an einer Führung teil und erfuhren viele theologische und historische Besonderheiten, die dieser Dom beinhaltet. Das Eingangsportal des Doms ist auch den russischen Gästen bekannt – die Kopie des Eingangsportals steht nämlich im Moskauer Puschkin-Museum für Bildende Künste! Am Ende der Führung lauschten wir einem kleinen Konzert auf der berühmten Silbermann-Orgel, der berühmtesten Barockorgel der Welt. Nach dem Mittagessen führte uns Prof. Naumann in die Mineralienausstellung Terra Mineralia im Schloss Freudenstein. Die Ausstellung umfasst ca. 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten aus aller Welt. Unsere Gruppe war von den besonderen Farben und Formen äußerst beeindruckt und folgte interessiert den fachmännischen Erläuterungen Prof. Naumanns. Die Exkursion erfolgte im Rahmen des DRKI-Projekts „Dialog der Zivilisationen“, bei dem Flüchtlinge, Migranten und Einheimische verschiedenen Formen der deutschen und russischen Zivilisationen kennenlernen...
Dialog der Zivilisationen

Dialog der Zivilisationen

Das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. lädt Flüchtlinge, Migranten und Einheimische zu einem gemeinsamen Dialog der Zivilisationen ein! Das Projekt richtet sich vornehmlich an Flüchtlinge und Migranten, die Russisch sprechen oder verstehen bzw. in einem Land der ehemaligen Sowjetunion gelebt haben oder sich für die russischsprachigen Kulturen interessieren. Interessenten ohne Russischkenntnisse sollten Deutschkenntnisse besitzen. Das Projekt richtet sich außerdem an einheimische Dresdner, die sich für den Austausch mit Flüchtlingen und Migranten interessieren und zu einem Dialog beitragen möchten. Interesse an den russischsprachigen Kulturen wäre wünschenswert. Die Teilnehmer lernen anhand verschiedener Exkursionen und Vorträge verschiedene Facetten der deutschen und russischen Zivilisationen kennen und bringen sich – je nach Herkunftsland – mit ihren Erfahrungen ein. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte per E-Mail bei Freyja Ebner (drkidresden@dresden.de) oder telefonisch unter 0351-8014160. Das Projekt wird im Rahmen der Richtlinie „Integrative Maßnahmen“ des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz gefördert und geht bis Ende Dezember 2017. Geplante Veranstaltungen 06.05. Subbotnik auf dem Sowjetischen Garnisonfriedhof, Marienallee, Beginn 10 Uhr 07.06. Exkursion zum Panometer Dresden, Ausstellung „Dresden 1945“, Beginn 10 Uhr. Kosten werden noch bekannt gegeben. 20.07. Führung durch die Zschoner Mühle, Zschonergrund 2, mit anschließendem Brotbacken, Beginn 10 Uhr, Kosten werden noch bekannt gegeben 22.08. Führung durch die Kläranlage Dresden-Kaditz, Beginn 10 Uhr. Treffpunkt ist der Besucherpavillon am Eingangstor der Kläranlage, Scharfenberger Str. 152. Eintritt frei. 27.10. Führung durch das Karl May-Museum, anschließend Besuch des Vortrags „Karl May und die russische Ausbreitung in Asien“, Kosten werden noch bekannt gegeben. Bereits gelaufene Veranstaltungen: 01.03. 19 Uhr Buchvorstellung „Warum Syrien?“ 08.03. 18 Uhr Internationaler Frauentag mit Festkonzert 18.03. Exkursion nach Freiberg 27.03. Exkursion zum Wasserwerk Tolkewitz...
80. Geburtstag von Valerija Schälike

80. Geburtstag von Valerija Schälike

Valerija Dmitriewna Schälike (geb. Sotnikowa) wurde am 18. Januar 1937 in Woronesch geboren. Sie wuchs in Moskau auf und schloss an dem Moskauer Städtischen Pädagogischen Institut das Fach „Mathematik und technisches Zeichnen“ ab. Ihren beruflichen Werdegang begann sie als Programmiererin am Staatlichen Moskauer Luftfahrtinstitut, wo sie 1962 ihren zukünftigen Ehemann Wolfgang Schälike kennenlernte. Nach ihrer Übersiedlung in die DDR im Mai 1963 arbeitete Valerija Schälike als Programmiererin und Systemanalytikerin in Instituten der Nationalen Volksarmee und der Medizinischen Akademie Dresden. Zeitweilig übersetzte sie für „Neues Deutschland“ und RGW. Die deutsch-russische Verständigung ist Valerija Schälike seit langem eine Herzenssache. Sie gründete vor 25 Jahren den russischen Leseklub bei der Gesellschaft Sachsen-Osteuropa, aus dem das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. 1993 entstand. Seit dieser Zeit ist sie ununterbrochen Vorstandsmitglied. Vor 10 Jahren hatte sie als Projektleiterin das Dostojewskij-Denkmal-Projekt in Dresden mit der feierlichen Enthüllung des Denkmals erfolgreich zu Ende geführt. Auf der Feier dankte der Vorstandvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike seiner Frau für die gemeinsamen vielen Jahrzehnte, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Vitaliy Kolesnyk überreichte ihr Geschenke und verlas Glückwünsche vom russischen Botschafter Wladimir Grinin, dem Leiter des Russischen Hauses Alexander Anisimov und dem Geschäftsführer der Stiftung „Russkiy Mir“ Vladimir Kochin. Von der Stiftung erhielt Valerija Schälike außerdem eine Ehrenurkunde. Auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte ihr einen Glückwunschbrief geschrieben. Freyja Ebner spielte ein Stück von Grieg auf dem Klavier, Valentina Katschenko las ein eigen geschriebenes Gedicht vor, Alexander Yaryshko schenkte Valerija Schälike eine russische Medaille „80 Jahre“. An dem reichlich gedeckten Festtisch wurden Lieder angestimmt und das Jubiläum fröhlich...
Altes Neues Jahr 2017

Altes Neues Jahr 2017

Zum russischen Alten Neuen Jahr lud der DRKI-Vorstand Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins zu einer gemütlichen Feier am 14. Januar 2017 ein, um sich für die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken. Der DRKI-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Schälike und der stellvertretende Vorstandvorsitzende Vitaliy Kolesnyk begrüßten die Gäste und erzählten von den wichtigsten Ereignissen im vergangenen Jahr. Herr Dr. Schälike hob u.a. die Dostojewskij-Feierlichkeiten im November 2016 http://www.drki.de/dostojewskij-festlichkeiten-2016/ hervor und sprach über die Pläne in diesem Jahr. Ein besonderes Konzertprogramm hatten die Petersburger Musiker und Freunde des Hauses Elena Rubinova am Klavier und Sergej Nikulin am Fagott erarbeitet. Das Publikum hörte ruhige und lebhafte Stücke von Tschaikowskij, Mussorgskij, Rachmaninow und Glinka, von denen einige die Musiker extra für Klavier und Fagott arrangiert hatten. So kamen wir in den seltenen Genuss, u.a. Mussorgskijs „Träne“ und Tschaikowskijs „Humoresque“ anstatt in der reinen Klavierfassung diesmal mit Fagott zu hören. Der warme und melancholische Klang des Holzblasinstruments berührte und faszinierte unsere Gäste sehr. Elena Rubinova, die das Rimskij-Korsakow-Konservatorium abgeschlossen und lange Zeit dort als Konzertmeisterin gearbeitet hat, beeindruckte mit ihrem brillanten Klavierspiel, besonders bei Mussorgskijs „Scherzo“. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Sergej Nikulin, der ebenfalls das Rimskij-Korsakow-Konservatorium abgeschlossen hat und bei renommierten Petersburger Orchestern als Solist arbeitet, führte sie Glinkas unvollendete Sonate für Viola und Klavier in der Fassung für Fagott auf. Diese Sonate wird recht selten aufgeführt und war der Höhepunkt des Konzerts. Als Geschenk aus Dresdens Partnerstadt übergab Frau Rubinova Herrn Dr. Schälike einen Kalender mit Aquarellen des Künstlers Vasily Sadovnikov. Im Anschluss an das Konzert kamen Künstler und Gäste beim traditionellen DRKI-Buffet ins Gespräch. Bei Kaviarbrötchen und Vinegret-Salat lernten neue und alteingesessene, junge und...