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Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Vladimir V. Putin zur Enthüllung des Dostojewskij Denkmals in Dresden am 10.10.2006

Sehr geehrte Damen und Herren und Liebe Freunde,V.Putin

in erster Linie möchte ich betonen, dass ich schon längere Zeit nicht in Dresden gewesen bin und auch jetzt, wo ich angekommen bin, hatte ich nur sehr wenig Zeit mir Dresden genauer anzuschauen. Doch in jedem Fall, alles was ich bereits gesehen habe zeugt davon, dass sowohl die Bundesregierung als auch die Stadtbehörden und die Landesregierung sehr vieles für diese Stadt getan haben und sehr vieles Neues gebaut wurde. Dabei werden nicht nur die heiligen Stätten der Stadt Dresden wieder aufgebaut, sondern es entsteht auch viel neues. Viele neue Quartiere wie dieses, wo wir uns hier und heute befinden.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Städtischen Behörden bedanken, bei den Landesbehörden und bei der Bundesregierung, dass wir heute hier anwesend sein können an diesem großen Ereignis der Enthüllung eines Denkmales für Dostojewskij, hier auf Deutschen - auf Sächsischen Boden. Ich möchte mich bei allen bedanken, die an der heutigen Veranstaltung teilgenommen haben. Es ist besonders bemerkenswert das eben in diesem Jahr, dem 800. Gründungsjahr der Stadt Dresden, die Städtischen und Landesbehörden es für möglich erachtet zu haben, dieses Jahr zum Russland - Jahr zu erklären. Es kommt nicht von ungefähr das eben im 800. Gründungsjahr der Stadt Dresden und anlässlich des 185. Geburtstages Dostojewskij ein Denkmal eben hier an dieser Stelle eröffnet wird. Einer der Leitsprüche von Fjodor Dostojewskij war die Parole: „Dass die Schönheit die Welt retten wird".
Das das bezog sich natürlich in erster Linie auf die Harmonie zwischen den Menschen. In diesem Sinne, zeugt diese symbolische Geste der deutschen Bundesregierung, der Landes- und Stadtregierung davon das wir alle in einem gemeinsamen Europäischen Kulturraum leben. Und wir möchten alles daran setzen um unser Zusammenwirken zu festigen in dem wir uns auf die besten humanitären Europäischen Traditionen abstützen.
Ich danke ihnen sehr.