Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Enthüllung des Dostojewskij Denkmals in Dresden am 10.10.2006
Herr Ministerpräsident, Herr Präsident, lieber Wladimir Putin,
meine Damen und Herren,
wir sind froh und ich bin froh, hier heute bei der Einweihung dieses Denkmals dabei sein zu können. Ich glaube die Platzierung dieses Denkmals zwischen Landtag und Kongresszentrum ist gut gewählt, und vielleicht ist Dostojewskij ja auch gerne an der Elbe flaniert, um seine Werke zu verfassen. Dresden war die Stadt, in der er am längsten im Ausland gelebt hat. Und dieses Denkmal ist ein Zeichen für intensive deutsch-russische Beziehungen. Ich möchte ein herzliches Dankeschön denjenigen sagen, die unermüdlich darauf gepocht haben, dass an diese Stelle dieses Denkmal kommt. Ich hoffe, dass viele Menschen nicht nur hier herum gehen, sondern vielleicht sich auch angeregt fühlen, etwas von Dostojewskij zu lesen und damit etwas von der russischen Seele kennen zu lernen. Und wie wir gehört haben, kann es auch auf Deutsch sein: es gibt gute Übersetzungen. Wenn es auf russisch ist, ist es auch ein gutes Werk für das bessere Verständnis zwischen unseren Völkern.
Ich hoffe, dass dieses Denkmal viele Anhänger findet.