Irina Antonowna Schostakowitsch (geb. Supinskaja) - dritte und letzte Ehefrau des Komponisten Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch
Irina Antonowna Supinskaja kam am 30. November 1934 in Leningrad zur Welt. Sie absolvierte ein Studium der Russischen Sprache und Literatur am (Leningrader?) Pädagogischen Institut. Später arbeitete sie als Redakteurin.
1962 heiratete sie den reifen, damals schon weltberühmten Komponisten Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch. Für jenen, der gerade eine kurze, unglückliche Ehe mit „irgendeinem jungen Mädchen aus dem ZK des Komsomol" (Aussage seiner Tochter Galina) hinter sich hatte, wurde seine dritte Frau Irina zum Segen seiner späten Jahre. Sie verstand etwas von Musik und sorgte, als er krank wurde, liebevoll für ihn.
Seit dem Tode ihres Mannes verwaltet Irina als Erbin dessen Nachlass, engagiert sich für die Popularisierung und Verbreitung seiner Werke und kümmert sich um die urheberrechtlichen Belange. Gemeinsam mit anderen Erben hat sie in Paris (und Moskau) die Internationale Gesellschaft „Dmitri Schostakowitsch" gegründet. Ihr Dokumentationszentrum für zeitgenössische Musik „Dmitri Schostakowitsch" in Paris ist öffentlich zugänglich und präsentiert CD-Einspielungen, Fachliteratur, Faksimiles der Partituren und andere Dokumente. In einem kleinen Konzertsaal kommt regelmäßig Musik zur Aufführung.
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