• DRKI e.V.

    Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V.

    Zittauer Straße 29
    01099 Dresden

    Tel.:0351 - 801 41 60
    Fax :0351 - 804 75 88
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Wir feiern Tag der Befreiung vom Faschismus

08.05.2010 |  Uhr



Kranzniederlegung
am 8. Mai 2010

Sehr geehrte Damen und Herren!

Am 8. Mai 1945 schwiegen die Waffen. Der Krieg war zu Ende; das deutsche Volk wurde durch die Armeen der Anti-Hitler-Koalition vom deutschen Faschismus befreit.
Kranzniederlegung auf dem sowjetischen Garnisonfriedhof an der MarienalleeWir wollen 65 Jahre nach dem Ende des Krieges in Europa der Opfer gedenken und treffen uns deshalb

  • am Sonnabend, 8. Mai 2010, um 10.00 Uhr auf dem sowjetischen Garnisonfriedhof an der Marienallee im Dresdener Norden zu einer Andachtsfeier;
  • und anschließend ca. 11.00 Uhr zu einer stillen Kranzniederlegung am Denkmal der Roten Armee (Olbrichtplatz).

Georgi Dawidow -   Erzpriester der Russisch-orthodoxen Gemeinde zu DresdenWir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich unserer Initiative anschließen. Der 8. Mai war und ist ein wichtiges welthistorisches Datum, und mit dem Kriegsende wurden auch die Wurzeln für ein heute freies und demokratisches Europa gelegt.

Erstunterzeichner:

Georgi Dawidow -   Erzpriester der Russisch-orthodoxen Gemeinde zu Dresden
Denkmal der Roten ArmeeDr. Nora Goldenbogen -   Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden K.d.ö.R.
Dr. Wolfgang Schälike -   Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Russischen Kulturinstitut e.V.

Kranzniederlegung am Denkmal der Roten Armee (Olbrichtplatz)Der Initiative haben sich u .a. angeschlossen: Kranzniederlegung am Denkmal der Roten Armee (Olbrichtplatz)Kranzniederlegung am Denkmal der Roten Armee (Olbrichtplatz)

Dr. Ingrid Blankenburg  - Vorsitzende des Dresdner Vereins für soziale Integration von Ausländern und Aussiedlern e.V. 
Dmitrij Jampolskij - Vorsitzender des Clubs St. Petersburg e.V. 
Dr. Jurij Tsoglin  - Vorsitzender der KIW Gesellschaft e.V., Mitglied des Dresdner Ausländerbeirats
Vitalij Kolesnyk  - Leiter des „Russischen Zentrums" Dresden 
Wolfgang Pilz  - Vorsitzender des Freundeskreises der russisch - orthodoxen Kirche zu Dresden e.V. 
Elke Preusser-Franke  - Vorsitzende des Jüdischen Frauenvereins Dresden e.V. 
Julia Herb  - Vorsitzende der Ortsgruppe Dresden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
Dr. Josef Schneider  - 1. Vorsitzender Euro-Brigde e.V. Deutsch - ukrainischer Verein für Humanitär- und Entwicklungshilfe 
Irina Schilling  - Leiterin des Kreativzentrums OMNIBUS, Vorsitzende des ZMO Regionalverbandes Dresden 
Valentina Ohngemach  - Leiterin der Beratungs- und Begegnungszentrums für junge Aussiedler des ZMO - Jugend e.V. 
Jörg Börner  - Leiter des INA Chors Dresden e.V. 
Galina Jefremova  - Vorsitzende KOLIBRI Kinder- und Elternzentrum e.V.
Nina Bauer  - Leiterin der russischsprachigen Samstagsschule RADUGA , Vorsitzende „Brücke e.V. Dresden" 
Armenak S. Agagabyan  - Geschäftsinhaber „Moskau - Vernissage - Moscow" und Eigentümer der Sächsischen Porzellan Manufaktur GmbH 
Alexander Tanz  - Inhaber des „Restaurant Stroganow" 
Anatolij Schilling  - Inhaber des russischen Spezialgeschäfts „TEREMOK" 
Juri Iwanow   Rechtsanwalt, Kanzlei Iwanow & Partner  


Feierstunde zum Tag der Befreiung vom Faschismus für sowjetische Kriegsveteranen im DRKIEinladung zur Teilnahme an der Aktion „Georgsband"

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 8. Mai jeden Jahres jährt sich der Tag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus durch die Rote Armee und die Alliierten im Jahre 1945. Seit dem Jahr 2005 ist es dabei in vielen Ländern zum Brauch geworden, das so genannte „Georgsband" zu tragen - zum Zeichen der Solidarität mit dem großen Verdienst der vereinten Streitkräfte, zum ehrenden Feierstunde zum Tag der Befreiung vom Faschismus für sowjetische Kriegsveteranen im DRKIGedenken an ihren Sieg und die schrecklichen Verluste, die der Preis für die erfolgreiche Überwindung der nationalsozialistischen Diktatur waren.

Das Georgs-Band ist zweifarbig; es besteht aus 3 schwarzen und 2 orangefarbenen Streifen. Seine Geschichte reicht zurück bis zum Sankt-Georgs-Orden; in der Sowjetischen Armee wurde es als „Garde-Band" für besondere Leistungen verliehen.

Der Deutsch-Russische Kulturverein möchte Sie einladen, mit uns Ihr Gedenken und Ihre Solidarität zu demonstrieren und sich bei uns im Institut auf der Zittauer Str. 29 selbst ein Georgsband abzuholen (selbstverständlich kostenlos), welches dann im Zeitraum vom 24. April Feierstunde zum Tag der Befreiung vom Faschismus für sowjetische Kriegsveteranen im DRKIbis zum 12. Mai getragen werden kann. Dies ist, genauso wie das bei uns traditionelle Tragen der weißen Rose im Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges, weder ein politisches Statement, noch nationalitätsbezogen - sondern ein Zeichen der Menschlichkeit, Anteilnahme und Solidarität.

Unser Kulturinstitut begeht den Tag der Befreiung mit Andacht am sowjetischen Garnisonfriedhof Marienallee (10 Uhr), Kranzniederlegung mit stillen Gedenken am Denkmal der Roten Armee Olbrichtplatz (11 Feierstunde zum Tag der Befreiung vom Faschismus für sowjetische Kriegsveteranen im DRKIUhr) und einer Gedenkfeier für Veteranen im DRKI e.V. (12 Uhr, nur auf Einladung).

Wir laden Sie ein, uns im Internet auf www.drki.de zu besuchen, und sich über alles Weitere zu informieren und am Gedenken mit uns oder für sich teilzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Schälike
Vorstandsvorsitzender des DRKI e.V.

 

Am 8. Mai 2010, 65 Jahre nach der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschis-mus, gedachten wir gemeinsam mit zahlreichen Dresdnern auf dem Friedhof für die gefallenen Soldaten der Roten Armee im Dresdener Norden der Toten. Erzpriester Georgi Dawydow von der Russisch-Orthodoxen Gemeinde zu Dresden erinnerte in einer kleinen Andachtsfeier an die Schrecken des Krieges; ein kleiner Chor der Gemeinde unterstützte ihn mit religiösen Weisen. Bei schönstem Frühlingswetter bezeugte ein Blumenmeer unter dem steinernen Denkmal die Anteilnahme der mehr als 60 Teilnehmer. Anschließend ehrten wir noch am Denkmal des Sowjetsoldaten vor dem Militärhistorischen Museum an der Stauffenbergallee die Toten.